Die Fußball-Bundesliga kehrt am Wochenende aus der Winterpause zurück – am bisher winterlichsten Wochenende der Saison. Die DFL ist daher in Alarmbereitschaft was witterungsbedingte Spielabsagen betrifft. Nur eine Partie wird bei Plusgraden angepfiffen.
DFL geht derzeit nicht von Spielabsagen aus
Schnee und Eis halten die Fußball-Bundesligisten zum Auftakt in das neue Jahr auf Trab. Besonders im Norden und Osten des Landes herrschen außergewöhnliche Bedingungen, was zu Spielabsagen am 16. Spieltag führen könnte. Die DFL ist in Alarmbereitschaft, geht Stand Donnerstagmorgen aber noch nicht von Spielabsagen aus. Im Blickpunkt stehen vor allem die Partien in Hamburg, Bremen und Berlin. Sturmtief „Elli“ sorgt dort in der Nacht auf Freitag für starke Schneefälle. Auch in Baden-Württemberg kündigt sich Schnee an. Dort wird am Samstag in Freiburg und Heidenheim gespielt. Bei Plusgraden findet einzig das Freitagabendspiel zwischen Frankfurt und Dortmund statt.

Sturmtief „Elli“ lässt Berlin, Bremen und Hamburg bibbern
Der Auftakt zwischen Frankfurt und Dortmund sei demnach nicht gefährdet. Eintracht Frankfurt bekam bislang positives Feedback von den hessischen Behörden. Bei den Spielen in Hamburg, Bremen und Berlin stehen sowohl die Platzbedingungen als auch die Anfahrtswege zum Stadion im Fokus. Diese dürfen keine Gefährdung für die Zuschauer darstellen. Union Berlin rief deshalb schon am Donnerstag Fanclubs dazu auf, Schneeschieber mitzubringen und Wege um die Alte Försterei vom Schnee zu befreien. Beim SV Werder Bremen übernehmen dies am Samstag auch 50 zusätzliche Einsatzkräfte. In Hamburg bestritt der FC St. Pauli bereits in der vergangenen Woche ein Testspiel gegen Werder Bremen, bei dem die Fans ebenfalls mit anpackten um Platz und Zufahrtswege zum Stadion vom Schnee zu befreien.
Schneefall in Freiburg und Heidenheim gemeldet
Schneefall während des Spiels wird am Samstag in Freiburg und Heidenheim erwartet. Hier rückt verstärkt die Bespielbarkeit des Platzes in den Fokus. Diese liegt im Ermessen der Schiedsrichter. Empfinden diese den Platz als nicht bespielbar, sagt die DFL die Austragung der Spiele ab und es kommt zu einem Nachholspiel. Das kälteste Spiel des Wochenendes steht ebenfalls im Süden an. In München werden zum Spielbeginn am Sonntagabend -9 Grad erwartet. Über das Spiel hinweg dürfte die Temperatur weiter fallen. Mit 75.000 frierenden Zuschauern wird es die größte Kulisse des Spieltags werden.
Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9
Wetterdaten: wetter.com





