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Foto: Patrick Nawe

2. Liga: Schalke-Fans kaufen Fürther Ticketshop leer

In der 2. Liga gastiert der FC Schalke 04 in der kommenden Woche bei der SpVgg Fürth. Für das Topspiel am Samstagabend hat die SpVgg Fürth heute den freien Vorverkauf gestartet und bekam dabei die Wucht der Fans des Reviervereins zu spüren. Mittlerweile wurde der freie Verkauf wieder gestoppt.

Nach langem Warten: Fürth öffnet den Schalke-Fans die Tore

Möglichst lange hat die SpVgg Fürth den freien Ticketverkauf für das in der kommenden Woche stattfindende Topspiel am Samstagabend zwischen Schlusslicht Fürth und Tabellenführer Schalke 04 hinausgezögert. Nach einer Verschiebung des freien Vorverkaufs Anfang des Monats hatte das Warten für viele Fans des FC Schalke 04, die keines der rund 2.400 Gästetickets erhalten hatten, heute ein Ende. Um 10 Uhr begann im Ticket-Onlineshop der Kleeblätter der Verkauf für die Partie. Es entstand ein hohes Aufkommen in der Online-Warteschlange, gefolgt von einem Ausverkauf aller Stadionbereiche – mit Ausnahme der Fürther Kurve.

Ticketshop Fürth - Schalke

Freier Vorverkauf wieder beendet

Nachdem alle Karten außerhalb der Fürther Nordtribüne vergriffen waren, beendeten die Grün-Weißen den freien Verkauf. Die letzten Restkarten für die Heimkurve können nun ausschließlich im Onlineshop von Dauerkartenbesitzern, Fanklubs und Mitgliedern sowie vor Ort im Sportheim und bei Franken Ticket gekauft werden. Dies erfolgt allein schon aus Aspekten der Sicherheit. Ohnehin herrscht durch die Fanfreundschaft zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Nürnberg eine gewisse Brisanz zwischen den beiden Fanlagern.

Größte Gästekulisse seit dem letzten HSV-Spiel in der 2. Liga

Es ist davon auszugehen, dass den FC Schalke 04 noch mehr Fans nach Franken begleiten, als es im Vorjahr der Fall war. Schon damals sorgten rund 5.000 Schalker Fans für die zweitgrößte Gästekulisse im Ronhof. Nur der HSV wurde am 34. Spieltag der 2. Liga zahlreicher begleitet. Rund 7.000 Fans der Rothosen feierten in Fürth die Bundesliga-Rückkehr.

Fans von Schalke 04 in der 2. Liga in Kiel
Die Fans des FC Schalke 04 in Kiel. Foto: Patrick Nawe

 

Schalke-Fans sorgen für Rekord-Gästekulisse in Kiel

Trotz der vielen kleinen Gästekontingente in der 2. Liga und einer erhöhten Nachfrage auf der Heimseite, schaffen es die Fans des FC Schalke 04 immer wieder, selbst in den kleinsten Stadien für große Gästekulissen zu sorgen. Am vergangenen Wochenende setzte man bereits in Kiel eine neue Benchmark auf den Rängen. Erstmals in dieser Saison waren über 2.000 Gästefans im Holstein-Stadion. Trotz nur rund 1.500 Karten für den Gästeblock schafften es insgesamt rund 2.600 Schalker in das Stadion. Die Knappen bleiben damit der Tabellenführer in der deutschlandweiten Auswärtsfahrertabelle. Durchschnittlich sind über 7.300 S04-Fans in der Fremde mit dabei.

2. Liga: Nur die fränkischen Vereine warten auf das erste ausverkaufte Heimspiel

Zweimal hätten die Fans des FC Schalke 04 in dieser Saison das Fürther Stadion alleine durch die mitreisenden Fans füllen können. Bei den Auswärtsspielen in Berlin und Düsseldorf waren über 20.000 Königsblaue im Stadion. Der Fürther Ronhof hat eine Kapazität von 16.126 Plätze. Ausverkauft war die Heimspielstätte der Franken in dieser Saison noch nicht. Die bislang größte Kulisse gab es am 1. Spieltag gegen Dynamo Dresden – auch dank 4.000 Fans der Schwarz-Gelben. Noch mehr Gästefans waren bislang nur beim Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer wurden von 4.200 Fans an den Ronhof begleitet. Dies waren zugleich die Spiele mit den meisten Zuschauern. Zum Saisonauftakt strömten 15.621 Fans ins Stadion, 14.657 waren es gegen den FCK.

Im Schnitt kommen etwas mehr als 12.000 Zuschauer zu den Heimspielen der Fürther, die nun auf ihr erstes ausverkauftes Heimspiel der Saison hoffen können. Neben dem Kleeblatt wartet in der 2. Liga nur der fränkische Erzrivale 1. FC Nürnberg auf ein volles Haus. Dort war aber immerhin das Derby gegen die Kleeblätter im Heimbereich ausverkauft. Einzig ein kleines nicht verkauftes Restkontingent auf Seite der Grün-Weißen wurde nicht verkauft.

Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9