Der große Landespokal-Check

  • Beitrags-Kategorie:DFB-Pokal

Die Lose sind gezogen! Die Paarungen für die 1. Runde des DFB-Pokal stehen zumindest teilweise fest. In unserem großen Landespokal-Check stellen wir Euch die möglichen Konstellationen für die 1. Runde des DFB-Pokal vor. Die Pokalsieger werden überwiegend am 22. August, im Rahmen des Finaltag der Amateure, ermittelt. In fast allen Verbänden stehen allerdings noch einige Runden aus.

 

Baden

  • FC Nöttingen
  • ASC Neuenheim
  • Waldhof Mannheim

Im bfv-Rothaus-Pokal haben noch drei Teams die Chance auf den DFB-Pokal. Bereits fest im Finale steht der FC Nöttingen. Die lila-weißen spielen derzeit in der Oberliga und setzten sich vor der Corona-Pause im März gegen den 1. FC Mühlhausen durch. Den Finalgegner ermitteln der Landesligist ASC Neuenheim und Drittligist Waldhof Mannheim. Das Finale soll am Finaltag der Amateure am 22. August steigen.

Pokallos: SC Freiburg

Bayern

  • TSV 1860 München
  • Viktoria Aschaffenburg

Obwohl noch ein Halbfinale aussteht haben nur noch zwei Vereine die Chance sich zu qualifizieren. Kampflos steht 1860 München bereits im Finale. Halbfinal-Gegner Memmingen zog sich freiwillig zurück. Im zweiten Halbfinale kämpfen Viktoria Aschaffenburg und die Würzburger Kickers ums Finale. Würzburg hat sich als Tabellenzweiter der abgelaufenen Drittligasaison bereits für den DFB-Pokal qualifiziert.

Pokallos: Eintracht Frankfurt

Berlin

  • Berliner SC
  • Viktoria Berlin
  • BFC Dynamo
  • VSG Altglienicke

Am 8. August spielen die letzten vier Vertreter des Berliner Landesverbandes ihre Finalisten aus. Zunächst trifft Sechstligist Berliner SC auf den Titelverteidiger Viktoria Berlin. Für den Berliner SC wäre es die zweite Finalteilnahme nach 2018. Im zweiten Habfinale treffen der Rekordmeister der DDR-Oberliga BFC Dynamo und die VSG Altglienicke aufeinander. Altglienicke führte nach Punkten die Tabelle in der abgebrochenen Regionalliga-Saison an.

Pokallos: 1. FC Köln

Brandenburg

  • SV Grün-Weiß Lübben
  • SV Babelsberg
  • FSV Luckenwalde
  • Union Fürstenwalde

Auch im beschaulichen Brandenburg kämpfen noch vier Teams um den Einzug in den DFB-Pokal. Oberligist FSV Luckenwalde, die im Viertelfinale Energie Cottbus ausschalteten, treffen auf den Regionalligist Fürstenwalde. Im zweiten Halbfinale empfängt Sechstligist Lübben Landespokal-Rekordsieger SV Babelsberg. Das Finale steigt dann am 22. August im Rahmen des Finaltages der Amateure in Luckenwalde.

Pokallos: VfL Wolfsburg

Bremen

  • FC Huchting
  • Blumenthaler SV
  • SC Borgfeld
  • FC Oberneuland

In den letzten sechs Jahren erreichte der Blumenthaler SV drei Mal das Finale im Bremer Pokal. Alle drei Spiele gingen verloren. Im vierten Anlauf soll es endlich klappen. Dafür muss aber zunächst der Landesligist FC Huchting im Halbfinale aus dem Weg geräumt werden. Im Finale wartet auf jeden Fall ein Liga-Konkurrent. Der SC Borgfeld und Titelverteidiger FC Oberneuland spielen wie der Blumenthaler SV in der Bremen-Liga.

Pokallos: Borussia Mönchengladbach

Hamburg

  • FC Teutonia Ottensen
  • FC Eintracht Norderstedt
  • ASV Hamburg
  • FC Altona
  • SV Halstenbek-Rellingen
  • SV Rugenbergen
  • TSV Sasel
  • HSV Barmbek-Uhlenhorst

In Hamburg musste die Saison bereits vor dem Viertelfinale unterbrochen werden. Dementsprechend haben noch acht Teams die Chance auf die 1. DFB-Pokal-Runde. Favorisiert sind die beiden Regionalligisten Eintracht Norderstedt und FC Altona. Unterschätzen sollten die ihre Gegner aber nicht. Halstenbek-Rellingen stand vor drei Jahren im Finale, Barmbek-Uhlenhorst gewann den Pokal vor fünf Jahren.

Pokallos: Bayer 04 Leverkusen

Hessen

  • FSV Frankfurt
  • FC Gießen
  • TSV Steinbach-Haiger

Deutlich übersichtlicher ist die Situation in Hessen. Der FSV Frankfurt steht als erster Finalist bereits fest. Im Halbfinale gewann der FSV mit 2:0 in Stadtallendorf. Im zweiten Halbfinale stehen sich die Liga-Konkurrenten FC Gießen und Steinbach-Haiger gegenüber. Favorisiert ist der ambitionierte Pokal-Sieger von 2018 – Steinbach.

Pokallos: SV Sandhausen

Mecklenburg-Vorpommern

  • Hansa Rostock
  • FC Mecklenburg Schwerin
  • Penzliner SV
  • SV Waren
  • Torgelower FC Greif
  • FC Schönberg
  • FC Neubrandenburg

Traditionell führt der Sieg in diesem Landespokal nur am übermächtigen FC Hansa Rostock vorbei. Fünf Mal in Folge gewann Hansa den Landespokal. Der einzige Verein aus MeckPomm, der in den ersten 4 deutschen Fußball-Ligen spielt, steht auch in diesem Jahr bereits im Halbfinale und trifft dort auf den Sieger der Partie Schönberg gegen Neubrandenburg. Als Oberligist hat der Torgelower FC Greif wie im letzten Jahr wohl die besten Chancen auf das zweite Finalticket.

Pokallos: VfB Stuttgart

Mittelrhein

  • 1. FC Düren
  • Viktoria Arnoldsweier
  • FC Pesch
  • Alemannia Aachen

Auf den ersten Blick scheint die Qualifikation für den DFB-Pokal für Alemannia Aachen nur Formsache zu sein. Doch Achtung! Jüngst hat der 1. FC Düren ambitionierte Pläne zum Aufstieg in die Regionalliga inklusive Transferoffensive und eines neuen Stadions präsentiert. Hier können sie direkt mal zeigen, was hinter den Aussagen steckt. Auch Arnoldsweier und Pesch spielen in der fünftklassigen Mittelrheinliga.

Pokallos: FC Bayern München

Niederrhein

  • TVD Velbert
  • Rot-Weiss Essen
  • FC Kleve
  • FC Bocholt

Mit neuem Trainer will Rot-Weiss Essen endlich aus der Regionalliga raus. Die Qualifikation für den DFB-Pokal wäre ein erstes Zeichen an die Konkurrenz. In den letzten fünf Jahren gelang dies zwei Mal. Im Halbfinale tritt Essen beim TVD Velbert an. Den möglichen Finalgegner spielen der 1. FC Kleve und der 1. FC Bocholt aus. Beide spielen in der Oberliga.

Pokallos: Arminia Bielefeld

Niedersachsen

Aufgrund der Größe des Verbandes stellt Niedersachsen zwei Teilnehmer an der 1. DFB-Pokal-Runde, die in zwei verschiedenen Pokal-Turnieren ermittelt werden.

3. Liga und Regionalliga

  • VfB Oldenburg
  • BSV Rehden
  • TSV Havelse

In einem der Turniere spielen nur die Drittligisten und Regionalligisten aus Niedersachsen. Eintracht Braunschweig hat das DFB-Pokal-Ticket bereits über die Liga gebucht und tritt im Halbfinale nicht mehr an. Gegner Havelse steht damit als erster Finalist fest. Wann gespielt wird ist noch offen.

Pokallos: Mainz 05

Amateure

  • SC Spelle-Venhaus
  • MTV Gifhorn
  • MTV Eintracht Celle
  • FC Hagen/Uthlede

Im zweiten Turnier spielen nur Amateurteams von der 5. Liga abwärts. Die Teams im Halbfinale spielen allesamt in der Oberliga Niedersachsen. Spelle-Venhaus trifft auf Gifhorn, Celle empfängt Hagen/Uthlede, die es in der vergangenen Spielzeit immerhin ins Viertelfinale geschafft hatten.

Pokallos: FC Augsburg

Rheinland

  • FC Blau-Weiß Karbach
  • TuS Rot-Weiß Koblenz
  • FV Engers 07
  • Spfr Eisbachtal

Mit Eintracht Trier und TuS Koblenz sind die zwei bekanntesten Vereine aus dem Verband bereits ausgeschieden. Auch Titelverteidiger FSV Salmrohr hat keine Chance mehr auf den DFB-Pokal. Noch im Rennen ist dafür Regionalligist Rot-Weiß Koblenz, die vor zwei Jahren den Stadtrivalen TuS im Finale besiegten. Im Halbfinale treffen sie auf Blau-Weiß Karbach. Der Sieger dieser Partie spielt im Finale gegen den FV Engers oder die Sportfreunde Eisbachtal.

Pokallos: VfL Bochum

Saarland

  • FV Diefflen
  • FC Saarbrücken
  • SC Halberg Brebach
  • SV 07 Elversberg
  • SV Auersmacher
  • VfB Borussia Neunkirchen
  • TuS Herrensohr
  • FC 08 Homburg

Im Saarland gibt es noch acht Kandidaten für den DFB-Pokal-Platz. Top-Favorit ist Drittliga-Aufsteiger und Sensations-Halbfinalist im DFB-Pokal 2019/20 1. FC Saarbrücken. Der FCS trifft auf den FV Diefflen. Die SV Elversberg spielt gegen Halberg Brebach, der FC Homburg gegen die TuS Herrensohr. Borussia Neunkirchen, Bundesligist in den 1960er Jahren, spielt gegen SV Auersmacher.

Pokallos: FC St. Pauli

Sachsen

  • FC International Leipzig
  • Chemnitzer FC
  • FC Eilenburg
  • Lokomotive Leipzig

Ein Leipziger Stadtduell im Finale ist in Sachsens Landespokal noch möglich. Der erst 2013 gegründete Verein Inter Leipzig steht zum aller ersten Mal im Halbfinale des Landespokals. Mit dem Chemnitzer FC wartet eine harte Nuss. Im Viertelfinale schlug Inter bereits Zwickau. Nach dem knappen Scheitern am Drittliga-Aufstieg will Lok Leipzig wenigstens in den DFB-Pokal. Im Halbfinale wartet der FC Eilenburg auf den Finalisten von 2017.

Pokallos: TSG Hoffenheim

Sachsen-Anhalt

Die Pokalsaison im Landespokal in Sachsen-Anhalt wurde abgebrochen. Der 1. FC Magdeburg wird den Verband im DFB-Pokal vertreten.

Pokallos: SV Darmstadt 98

Schleswig-Holstein

  • SV Todesfelde
  • VfB Lübeck

Die Halbfinals im Landespokal in Schleswig-Holstein wurden bereits im Oktober 2019 ausgespielt. Im Finale trifft der Oberligist SV Todesfelde auf den Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck. Die Marzipan-Städter könnten mit einem Final-Sieg zum 16. Landespokalsieger werden und mit Holstein Kiel gleichziehen. Gespielt wird im Uwe Seeler Fußball Park in Malente.

Pokallos: VfL Onsabrück

Südbaden

  • VfR Stockach
  • FC Rielasingen-Arlen
  • SC Lahr
  • SV Oberachern

An zwei der letzten drei Finals im Landespokal nahm der 1. FC Rielasingen-Arlen teil. Nach dem Pokalsieg 2017 gab es letztes Jahr eine Niederlage. Im Halbfinale wartet in dieser Saison der VfR Stockach, der als Landesligist klarer Außenseiter ist. Im zweiten Halbfinale trifft Verbandsligist Lahr auf den Oberligisten SV Oberachern.

Pokallos: Holstein Kiel

Südwest

  • Alemannia Waldalgesheim
  • 1. FC Kaiserslautern
  • SV Morlautern

Im Finale um den Landespokal im Verband Südwest trifft Alemannia Waldalgesheim auf Kaiserslautern. Ob es allerdings der große FCK oder der SV Morlautern wird ist noch offen. Ins Finale kam Waldalgesheim durch ein Sportgerichtsurteil. Im Halbfinale gegen TuS Rüssingen schlug ein Spieler der TuS den Linienrichter mit der Faust ins Gesicht. Die Partie wurde anschließend abgebrochen und für Waldalgesheim gewertet.

Pokallos: Jahn Regensburg

Thüringen

  • FSV Wacker Nordhausen
  • FC Carl Zeiss Jena
  • FSV Martinroda

Sportlich hatte sich Rot-Weiß Erfurt für das Halbfinale qualifiziert. Nach der Insolvenz und der Einstellung des Spielbetriebs erhielt Halbfinal-Gegner Martinroda ein Freilos und steht somit bereits als erster Finalist fest. Im Finale geht es dann gegen Wacker Nordhausen oder Rekord-Pokalsieger Carl Zeiss Jena.

Pokallos: Werder Bremen

Westfalen

  • RSV Meinerzhagen
  • SV Rödinghausen
  • SV Schermbeck
  • SpVg Hagen

In der vergangenen Saison vertrat der SV Rödinghausen den Landesverband Westfalen im DFB-Pokal. Auch in dieser Saison ist der Meister der Regionalliga West Top-Favorit auf den Titel. Im Halbfinale wartet zunächst Oberligist Meinerzhagen. In einem möglichen Finale würde Rödinghausen dann auf Oberligist Schermbeck oder den Landesligisten SpVg Hagen treffen.

Pokallos: SC Paderborn

Württemberg

  • Göppinger SV
  • TSG Balingen
  • FV Ravensburg
  • SSV Ulm 1846
  • TSV Pfedelbach
  • FV Löchgau
  • SG Sonnenhof Großaspach

Sieben Teams aus dem Landesverband Württemberg haben noch die Chance auf die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde. In den letzten beiden Jahren gewann der Rekordpokalsieger SSV Ulm den Titel. Im Viertelfinale treffen die Spatzen auf den FV Ravensburg. Auch Drittliga-Absteiger Sonnenhof Großaspach hat noch die Chance auf den DFB-Pokal. Sie treffen auf den VfB Stuttgart II, der im DFB-Pokal nicht antreten darf. Außerdem trifft Göppingen auf Balingen und Pfedelbach auf Löchgau.

Pokallos: Erzgebirge Aue

Ab heute Abend werden die Teilnehmer der Landespokale wissen, auf wen sie bei erfolgreicher Qualifikation in der 1. DFB-Pokal-Runde treffen würden. Auf emotionale Jubelszenen wie sonst üblich, wenn die Amateure beispielsweise den FC Bayern zugelost bekommen, müssen wir in diesem Jahr verzichten. Die Auslosung wird von DFB-Präsident Fritz Keller und DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich vorgenommen.

Quelle: Die falsche 9
Autor: Moritz & Christian

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