Die DFB-Pokal-Saison 2026/27 wirft langsam aber sicher ihre Schatten voraus. Am 6. Juni fallen die Lose für die 1. Hauptrunde des Wettbewerbs. Die möglichen Duelle ergeben sich aus der Einteilung der Teams auf die zwei Lostöpfe.
Die Teilnehmer am DFB-Pokal 2026/27
Am 6. Juni ist es wieder soweit: ganz Fußball-Deutschland richtet seinen Blick auf das Fußballmuseum in Dortmund, wo die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde 2026/27 ausgelost wird. Bei der Live-Ziehung im Rahmen der ARD-Sportschau entscheidet sich, welche Underdogs auf welche Favoriten treffen. Die 64 qualifizierten Teams werden dazu auf zwei Töpfe aufgeteilt – den Profitopf und den Amateurtopf. Im Profitopf befinden sich die Kugeln der 18 Bundesligisten und der 14 besten Zweitligisten der abgelaufenen Saison. Alle anderen Vereine befinden sich im Amateurtopf und erhalten ein garantiertes Heimrecht in der 1. Pokal-Runde.

Das sind die Töpfe für die Auslosung der 1. Hauptrunde
63 der 64 Teilnehmer am DFB-Pokal 2026/27 sind gefunden. Ein letztes Ticket ist noch an den Meister der Oberliga Westfalen zu vergeben. Seine Kugel wird den Amateurtopf komplettieren. Die meisten Pokal-Teilnehmer kommen traditionell aus Nordrhein-Westfalen. Aus dem westlichsten Bundesland Deutschlands haben sich 17 Teams qualifiziert, rund die Hälfte davon wird am 6. Juni im Profitopf liegen und auf einen vermeintlichen Underdog treffen. Angeführt wird der Profitopf von Titelverteidiger FC Bayern München. Da die Bayern als Double-Sieger am Franz-Beckenbauer-Supercup teilnehmen und dort auf Vizemeister Borussia Dortmund treffen, finden deren Erstrundenspiele erst im September statt.
Zahlreiche Derby-Konstellationen möglich
Bei 64 Vereinen gibt es unzählige mögliche Konstellationen – darunter auch einige heiße Partien. Durch die Relegationsteilnahme der SpVgg Fürth ist das Kleeblatt im Amateur-Topf und könnte somit in der 1. DFB-Pokal-Runde den 1. FC Nürnberg zum Frankenderby empfangen. Fürth und Nürnberg trafen zuletzt 2011 im Achtelfinale des DFB-Pokals in Nürnberg aufeinander. Relegations-Verlierer Rot-Weiss Essen befindet sich ebenfalls im Amateur-Topf und könnte in der 1. Runde auf den Revier-Nachbarn FC Schalke 04 treffen. Die Stadien der beiden Traditionsvereine liegen nur 10 km Luftlinie auseinander. Auch auf den zukünftigen Drittligisten Fortuna Düsseldorf könnte mit Bundesligist 1. FC Köln ein Derby-Los zukommen. Im Osten könnte es beispielsweise zu den Duellen Erzgebirge Aue gegen Dynamo Dresden, Hallescher FC gegen 1. FC Magdeburg oder Hansa Rostock gegen Dynamo Dresden kommen.

Stadtderbys nicht nur in den Stadtstaaten möglich
Durch die eigenen Landespokale in den drei Stadtstaaten sind traditionell in der 1. Runde Stadt-Derbys in Berlin, Hamburg und Bremen möglich. Größere Rivalitäten zwischen den Amateurvereinen und den Profis gibt es im diesjährigen Teilnehmerfeld in den drei Städten jedoch nicht. Anders sieht es in anderen deutschen Städten aus. So wäre in der 1. Runde ein Münchener Stadtderby zwischen dem TSV 1860 und dem FC Bayern denkbar. Zuletzt trafen die beiden Stadtrivalen 2008 im DFB-Pokal-Viertelfinale aufeinander. Weitere Stadtderby-Konstellationen sind in Köln und Mainz möglich. Drittligist Viktoria Köln könnte auf den 1. FC Köln treffen, der TSV Schott Mainz könnte gegen den 1. FSV Mainz 05 gelost werden.
Weitere Teilnehmerfelder nationaler und internationaler Wettbewerbe
Auf unserer Website findet ihr alle Teilnehmerfelder der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga, den Regionalligen und dem DFB-Pokal sowie zu den Europapokalwettbewerben der Saison 2026/27. Klickt euch rein!
Autor: Moritz Schneider
Quelle: Die falsche 9






