In diesem Jahr soll der Traum vom Aufstieg in die 3. Liga für Lok Leipzig wahr werden. Bevor die Regionalliga Nordost in die Restrunde startet, klettern die Sachsen in der deutschlandweiten Zuschauertabelle nach oben. Die Loksche hat einen weiteren Drittligisten hinter sich gelassen.
Zuschauer-Ranking: Lok Leipzig lässt nun auch den FC Ingolstadt 04 hinter sich
Auf den Rängen ist der 1. FC Lokomotive Leipzig schon drittligareif! Durchschnittlich knapp 6.000 Zuschauer zieht es zu den Heimspielen des Tabellenführers der Regionalliga Nordost. Nach der Minus-Kulisse beim FC Ingolstadt 04 am vergangenen Samstag ziehen die Blau-Gelben am nächsten Drittligisten vorbei. Die auf dem 54. Platz der deutschlandweiten Zuschauertabelle stehenden Leipziger lassen damit acht Mannschaften aus der 3. Liga hinter sich. Die jüngst überholten Oberbayern kommen auf einen Schnitt von 5.758 Zuschauern pro Spiel.
| Zuschauerschnitt | ||||
|---|---|---|---|---|
| 51. | Hallescher FC | 7.101 | ||
| 52. | SV Meppen | 6.882 | ||
| 53. | Kickers Offenbach | 6.218 | ||
| 54. | Lok Leipzig | 5.901 | ||
| 55. | FC Ingolstadt 04 | 5.758 | ||
| 56. | FSV Zwickau | 5.630 | ||
| 57. | BSG Chemie Leipzig | 4.999 | ||
| 58. | Chemnitzer FC | 4.820 | ||
| 59. | Stuttgarter Kickers | 4.212 | ||
| 60. | Wehen Wiesbaden | 4.090 | ||
→ Hier findet ihr die komplette deutschlandweite Zuschauertabelle (Top 100)
Nur fünf Regionalligisten haben noch mehr Zuschauer als Lok Leipzig
Der amtierende Meister der Regionalliga Nordost, der in der jüngsten Vergangenheit zweimal den Aufstieg über die Aufstiegsspiele zur 3. Liga verpasst hat, gehört zu den Regionalligisten mit den meisten Zuschauern in Deutschland. In der zuschauerstarken Regionalliga Nordost kommen nur der FC Rot-Weiß Erfurt (7.989 Zuschauer pro Spiel), der FC Carl Zeiss Jena (7.627) und der Hallesche FC (7.101) auf einen höheren Zuschauerschnitt. Hinzu kommen der SV Meppen (6.882) aus der Regionalliga Nord und Kickers Offenbach (6.218) aus der Regionalliga Südwest.

Auch in diesem Jahr muss der Meister der Regionalliga Nordost in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga antreten. Derzeit haben die Sachsen fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Jena, neun sind es auf den Dritten aus Erfurt. Der Start in das neue Jahr, der für das kommende Wochenende geplant war, wurde verschoben. Der NOFV hat alle Paarungen aus Witterungsgründen abgesetzt.
Aufstiegsspiele zur 3. Liga: Meister des Nordostens trifft auf den Meister aus Bayern
Bei den Aufstiegsspielen im Sommer trifft der Meister der Regionalliga Nordost auf den Meister aus Bayern. Stand jetzt würde die Paarung Lok Leipzig gegen den 1. FC Nürnberg II lauten. Die Meister der Staffeln Südwest, West und Nord steigen direkt auf. Derzeit führen dort der SGV Freiberg, Fortuna Köln und SV Meppen die Tabelle an.
Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9





