Rostock sorgt in Duisburg für größte Gästekulisse der 3. Liga

Der FC Hansa Rostock sorgt am Freitagabend beim MSV Duisburg für die größte Gästekulisse in der 3. Liga. Auf der Heimseite lösen die Meidericher hingegen Hansa Rostock bei der größten Saisonkulisse ab.

Über 26.000 Karten für Duisburg gegen Rostock verkauft

Am Tag der Deutschen Einheit treffen mit dem MSV Duisburg und dem FC Hansa Rostock zwei große Traditionsvereine aus West und Ost aufeinander. Die Anziehungskraft der beiden Vereine zeigt sich auch in der 3. Liga. Mit über 26.000 Zuschauern wird die Duisburger Arena am Freitagabend erstmals in dieser Saison nahezu ausverkauft sein. Im Heimbereich gibt es lediglich im VIP-Bereich noch letzte Restkarten. Auf Seiten des FC Hansa Rostock war das reguläre Gästekontingent binnen kürzester Zeit vergriffen und auch ein zweites zusätzliches Kontingent ist fast ausverkauft. Insgesamt stehen dem FC Hansa Rostock knapp 4.000 Karten zur Verfügung und damit über 1.000 Tickets mehr, als der DFB in seinen Regularien verlangt.

Auswärtsfahrer-Höchstwert
1860 München7.500
Aachen5.500
Essen4.400
Duisburg4.200
Rostock4.000
Mannheim3.800
Regensburg3.500
Saarbrücken3.500
Osnabrück2.550
Cottbus1.550
Ulm1.450
Schweinfurt1.050
Aue1.030
Ingolstadt1.000
Stuttgart II600
Wiesbaden400
Verl300
Viktoria Köln240
Havelse130
Hoffenheim II70

Größte Gästekulisse in der aktuellen Saison: Rostock löst Regensburg ab

Bis Donnerstag haben die Rostocker über 3.600 Karten für das Abendspiel am Feiertag verkauft. Damit sorgt die Kogge für die größte Gästekulisse in dieser Drittligasaison. Derzeit hält der SSV Jahn Regensburg den Saisonbestwert. Die Oberpfälzer wurden am 1. Spieltag von 3.500 Fans in Ingolstadt unterstützt. Dort stellte auch der FC Hansa Rostock seinen bisherigen Saisonbestwert auf den Rängen auf. Die weite Reise in den Süden nahmen im August 2.200 Fans auf sich.

Rostock weiter mit maximaler Gästeblock-Auslastung

Auch beim fünften Auswärtsspiel in dieser Saison ist der Gästeblock (reguläres Kontingent) ausverkauft. In der 3. Liga ist der FC Hansa Rostock der einzige Verein, der bei bisher allen Auswärtsspielen den Gästeblock komplett gefüllt hat. Neben der Partie in Duisburg bekamen die Fans von Hansa Rostock auch in Ingolstadt ein zusätzliches Kontingent. Gekürzt wurde das Kartenkontingent hingegen bei Rot-Weiss Essen. Dort gab es für die Rostocker erneut keine Tickets im Sitzplatzbereich des Gästeblocks.

Gästeblock-Auslastung in %
1.
Hansa Rostock93
2.
TSV 1860 München88
3.
Rot-Weiss Essen76
4.
MSV Duisburg75
5.
Alemannia Aachen73
6.
VfL Osnabrück64
8.
1. FC Saarbrücken55
7.
FC Energie Cottbus55
9.
Waldhof Mannheim46
10.
SSV Ulm 184633
11.
Jahn Regensburg28
12.
FC Erzgebirge Aue23
13.
1. FC Schweinfurt19
14.
FC Ingolstadt 049
15.
Wehen Wiesbaden7
16.
VfB Stuttgart II6
17.
SC Verl5
18.
Viktoria Köln5
19.
TSV Havelse2
20.
TSG Hoffenheim II1

Duisburg stellt gegen Rostock größte Saisonkulisse auf

Zum ersten Mal in dieser Saison werden über 26.000 Zuschauer eine Partie in der 3. Liga verfolgen. Der MSV Duisburg löst damit den FC Hansa Rostock ab. Die Rostocker spielten bei ihren Heimspielen gegen Mannheim und Cottbus vor über 25.000 Zuschauern – die beiden Spiele mit den derzeit meisten Zuschauern in der 3. Liga.

Zuschauer-Höchstwert
Duisburg28.119
Rostock26.343
Aachen24.920
Essen19.300
2x
Mannheim17.406
Ulm16.159
Osnabrück15.741
5x
Regensburg15.210
1860 München15.000
11x
Aue14.800
Saarbrücken14.601
Cottbus13.624
Ingolstadt13.292
Schweinfurt9.261
Viktoria Köln7.943
Wiesbaden5.793
Verl4.570
Hoffenheim II4.111
Stuttgart II3.160
Havelse3.012
2x

Für den MSV Duisburg ist es bereits das dritte Heimspiel in Serie, bei dem über 20.000 Zuschauer sein werden. Im Schnitt kommen in dieser Saison über 19.700 Zuschauer zum MSV – Platz 3 in der Zuschauertabelle der 3. Liga. Zuletzt stellten die Zebras gegen den FC Ingolstadt 04 ihren Saisonbestwert auf. Den Heimsieg gegen die Schanzer sahen 20.170 Fans in der Arena an der Wedau. Dort punktete in dieser Saison noch kein Gästeteam. Das wollen die Rostocker heute Abend ändern. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9