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Welt- und Europameisterschaften bis 2034 wohl vergeben

Noch fehlt die finale Abesgnung der Gremien, doch die Ausrichter der Großereignisse von UEFA und FIFA bis 2034 stehen so gut wie fest. Erstmals könnte eine WM auf mehreren Kontinenten ausgetragen werden.

Europameisterschaft 2028: Ab auf die Insel

Die gemeinsame Bewerbung von Großbritannien und Irland galt als favorisiert, mit dem Rückzug der Türkei ist sie nun sogar ohne Gegenkandidat. Nach der Europameisterschaft in Deutschland im kommenden Jahr kehren Europas beste Nationalteams 2028 ins Mutterland des Fußballs zurück. Neben England, wo die meisten Spiele ausgetragen werden sollen, werden auch in Schottland, Wales, Nordirland und Irland Spiele ausgetragen.

Normalerweise hat der Gastgeber ein automatisches Startrecht für die EM-Endrunde. Sowohl für 2028 als auch für 2032 hat die UEFA bislang aber maximal zwei sichere Startplätze zugesagt. Laut unbestätigten Medienberichten sollen deshalb alle fünf Gastgeberländer der EM 2028 in der Qualifikation mitspielen. Wer sich qualifiziert, ist dabei, wer sich nicht qualifiziert, kann auf einen der beiden „sicheren Startplätze“ zurückgreifen.

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Weltmeisterschaft 2030: 3 Kontinente, 6 Länder

Für die Jubiläums-WM 2030 hatten bislang ein Trio und ein Quartett ihren Ring in den Hut geworfen (wir berichteten). Als favorisiert galt die Bewerbung von Spanien, Portugal und Marokko. Die Vierer-Bewerbung von Uruguay, Argentinien, Paraguay und Chile galt aufgrund des 100-jährigen Jubiläums der allerersten WM, die in Uruguay ausgetragen wurde, zwar als romantisch, aber weniger als chancenreich. Nun wurde ein Kompromiss gefunden – eine WM in sechs Ländern auf drei Kontinenten.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten Weltmeisterschaft 1930 sollen die ersten drei Spiele in Südamerika ausgetragen werden. Das Eröffnungsspiel soll im Estadio Centenario in Montevideo stattfinden. Ein weiteres Spiel soll jeweils in Argentinien und Paraguay steigen. Für alle restlichen Partien wandert der Blick dann nach Spanien, Portugal und Marokko. Einen Rekord wird die WM 2030 damit auf jeden Fall brechen: erstmals wird auf mehr als einem Kontinent gespielt.

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Europameisterschaft 2032: Gemeinsam statt gegeneinander

Bis zuletzt gab es zwei Interessenten für die EM 2032: Italien und die Türkei, die sich auch für 2028 beworben hatte. Statt gegeneinander anzutreten, haben sich der italienische und der türkische Verband nun zusammengetan und eine gemeinsame Bewerbung eingereicht. Durch die Bestätigung der Rechtmäßigkeit der gemeinsamen Bewerbung hat die Türkei ihrerseits für 2028 zurückgezogen. Der Zuschlag für Italien und die Türkei ist demnach nur noch Formsache.

Für die Türkei wäre es die Erlösung nach zahlreichen unerfolgreichen EM-Bewerbungen. Wo gespielt wird, steht aufgrund der Kurzfristigkeit der gemeinsamen Bewerbung noch nicht fest und wird wohl erst im Anschluss an die Vergabe entschieden. Für das Finale dürften das Stadio Olimpico in Rom oder das Atatürk-Olympiastadion in Istanbul in Frage kommen. Gut möglich, dass in einem der Stadien das Eröffnungsspiel und im anderen Stadion das Finale sttafinden würde.

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Weltmeisterschaft 2034: Die nächste Wüsten-WM?

Auch auf die WM 2030 hatte Saudi-Arabien bereits geschielt, sich dann aber doch zurückgezogen und auf 2034 konzentriert – und das mit Erfolg. Das Rotationsverfahren der FIFA erlaubt keine wiederholte Austragung auf demselben Kontinent. Mehr noch: Bewerbungen von Kontinentalverbänden werden erst acht Jahre nach der Ausrichtung wieder berücksichtigt. Da die WM 2026 in Nordamerika und de WM 2030 in Südamerika, Europa und Afrika ausgetragen wird, bleiben für 2034 nur Asien und Ozeanien übrig.

Saudi-Arabien hat sein Interesse an der Austragung für 2034 bereits bekundet. Ob sich ein weiteres Land oder ein Zusammenschluss weiterer Länder traut, gegen die finanzstarken Saudis anzutreten, ist zweifelhaft. Der wohl einzige ernsthafte Konkurrent könnte Australien sein. Australien hatte sich für die WM 2022 beworben, scheiterte damals aber deutlich, den Zuschlag erzielt Katar. Der asiatische Verband hat seine Unterstützung für Saudi-Arabien ausgedrückt und damit anderen Bewerbungen aus Asien eine hohe Hürde bereitet. Alles läuft auf Saudi-Arabien hinaus – und auf die nächste WM im Winter?

Autor: Moritz
Quelle: Die falsche 9

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