Fußball-Bundesliga: Abstiegskrimi vor Minus-Kulisse

In der Fußball-Bundesliga steigt am Dienstagabend der Abstiegskrimi zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem 1. FC Heidenheim. Die Mainzer können zum ersten Mal seit Ende November den letzten Tabellenplatz verlassen. Dennoch bleiben in der Mewa-Arena tausende Plätze frei. Auf die Mannschaft von Urs Fischer wartet die kleinste Kulisse bei einem Bundesliga-Heimspiel seit zwei Jahren.

Keller-Duell in der Fußball-Bundesliga: Mainz vor kleinster Heimspiel-Kulisse seit zwei Jahren

Die Ära Bo Henriksen gilt beim 1. FSV Mainz 05 nicht nur auf dem Platz zu einer der erfolgreichsten Zeiten in der Klubgeschichte des 1. FSV Mainz 05. Vor allem sorgte die Henriksen Ära für Euphorie, Identifikation und damit verbunden steigende Zuschauerzahlen. Sein Debüt im Februar 2024 gegen den FC Augsburg war das einzige Heimspiel in der Fußball-Bundesliga, bei dem weniger als 30.000 Zuschauer kamen. Diese Serie wird beim Kellerduell zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem 1. FC Heidenheim am Dienstagabend ein Ende nehmen. Im zweiten Bundesliga-Heimspiel unter Urs Fischer werden tausende Plätze frei bleiben. Die Gründe liegen in der Anstoßzeit, den kalten Temperaturen sowie der langen Sieglos-Serie bei Heimspielen. Der letzte Bundesliga-Heimsieg datiert aus dem Februar 2025.

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Screenshot: Ticketshop Mainz 05

 

Minus-Kulisse: Erstmals weniger als 30.000 Zuschauer in der Fußball-Bundesliga

Rund 25.000 Zuschauer werden am Dienstag das Keller-Duell der Fußball-Bundesliga in der Mainzer Arena verfolgen – darunter nur wenige hundert Fans aus Heidenheim. Vor so wenigen Zuschauern spielten die Rheinhessen zuletzt im Februar 2024, beim thematisierten Debüt von Bo Henriksen. Das Duell mit dem FC Augsburg sahen damals 24.800 Zuschauer. Weniger Zuschauer waren es in dieser Spielzeit nur gegen den VfL Wolfsburg (24.000 Zuschauer). Heute wie damals standen die Mainzer auf einem Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga. Diesen kann die Fischer-Elf heute verlassen, wenn zum ersten Mal seit Februar 2025 wieder ein Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gewonnen wird. Dies gelang in dieser Saison bislang ausschließlich in der UEFA Conference League, wo man sich europaweit als Zuschauermagnet Nummer 1 einen Namen machte.

Die Zuschauer-Tiefstwerte der Bundesligisten 2025/26

In der laufenden Saison datiert der Zuschauer-Tiefstwert vom Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim Ende November. Das 1:1 beim Freitagabendspiel sahen 30.400 Zuschauer. Wettbewerbsübergreifend war nur das DFB-Pokal-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart schlechter besucht. Trotz rund 6.000 VfB-Fans verpassten die Mainzer die Marke von 30.000 Zuschauern.

Zuschauer-Tiefstwert
Dortmund81.365
7x
FC Bayern75.000
9x
Frankfurt58.000
Stuttgart58.500
Hamburger SV56.100
Köln50.000
7x
M’gladbach44.709
RB Leipzig43.495
Bremen40.500
2x
Freiburg33.200
Mainz30.400
Leverkusen29.257
St. Pauli29.248
Augsburg28.200
Union Berlin21.732
Hoffenheim20.218
Wolfsburg19.078
Heidenheim14.133

Die Zuschauer-Tiefstwerte aller Mannschaften von der Bundesliga bis zur Regionalliga findet ihr in unserer Zahlenzentrale:

Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9