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NEUN AM NEUNTEN: Bundesliga

NEUN AM NEUNTEN! Das beliebte Format meldet sich nach einer kurzen Pause zurück. Erstmals geht es nicht um einen speziellen Verein, sondern gleich um eine ganze Liga – die Bundesliga!

Gründungsmitglieder

Seit der Saison 1963/64 besteht die Bundesliga. 16 Mannschaften duellierten sich in der ersten Saison, die durch ein kompliziertes Auswahlverfahren vom DFB bestimmt wurden. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus fünf Vereinen der Oberliga Süd und Oberliga West, drei Vereinen aus der Oberliga Nord, zwei Vereinen aus der Oberliga Südwest und einem Verein aus der Berliner Stadtliga zusammen. Von den 74 Oberligisten bewarben sich 46 Vereine für die erste Bundesligasaison.

Neben sportlichen Kriterien, wie den Platzierungen in den Oberligen von 1951/52 bis 1962/63 und dem Erreichen der Meisterschaftsendrunden, gab es auch infrastrukturelle Rahmenbedingungen wie beispielsweise ein Stadion mit Flutlichtanlage und mindestens 35.000 Zuschauerplätzen.

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Von den 46 Bewerben wurden 15 direkt abgelehnt – darunter Mönchengladbach und Leverkusen. Am 11. Januar 1963 erhielten Köln, Dortmund, Schalke, Bremen, Frankfurt, Nürnberg, Saarbrücken, Hamburg und Hertha die Zusage. Im Mai folgten Münster, Duisburg, Braunschweig, Kaiserslautern, 1860 München, Stuttgart und Karlsruhe.

Die torreichsten Spiele

In 16 Spielen der 59 Jahre langen Bundesligahistorie sind mehr als zehn Tore gefallen. Wir blicken auf alle Partien – welche ist für euch unvergesslich?

 

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Deutsche Bundesligameister

Zwölf Vereine wurden in 59 Jahren Bundesliga Deutscher Fußballmeister. Am häufigsten streckte Rekordmeister FC Bayern die Schale in die Höhe. In der abgelaufenen Saison wurden die Münchner zum 31. Mal Meister. Der erste Bundesliga-Meister war der 1. FC Köln. Als einziger Aufsteiger Meister wurde der 1. FC Kaiserslautern.

Die Bundesligisten

56 Vereine spielten in 59 Spielzeiten mindestens ein Jahr in der Bundesliga. Aus Nordrhein-Westfalen kommen die meisten Bundesligisten – insgesamt 18 Stück. Dahinter folgen Bayern und Baden-Württemberg (sieben Vereine) sowie Berlin (fünf). Mit drei Bundesligisten folgen Sachsen, Hessen, Niedersachsen und das Saarland. Rheinland-Pfalz und Hamburg reihen sich mit zwei Vereinen ein.

Brandenburg, Meck-Pomm und Bremen komplettieren mit einem Bundesligisten das Feld. Der Bundesligaball rollte bislang noch nicht in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

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Zuschauerrekorde

88.075 Zuschauer – das ist bis heute der Höchstwert für ein Bundesligaspiel. Der Rekord wurde am 26. September 1969 im Berliner Olympiastadion aufgestellt als Hertha BSC den 1. FC Köln empfing. Neben der Alten Dame haben nur Borussia Dortmund und Tasmania Berlin die Marke von 80.000 Zuschauern bei einem Heimspiel geknackt.

Kurios ist die Zuschauerentwicklung von Tasmania Berlin gewesen. Zum ersten Bundesliga-Heimspiel strömten über 81.000 Zuschauer ins Olympiastadion. Danach nahm der Zuschauer-Zuspruch immer weiter ab. Tiefpunkt war das 0:0 am 15. Januar 1966 gegen Borussia Mönchengladbach. Im Olympiastadion versammelten sich nur 827 Zuschauer – nie waren es bei einem Bundesligaspiel (außerhalb von Pandemiezeiten) weniger.

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Tore

55.037 Tore sind in 59 Jahren Bundesliga gefallen! Auch in dieser Statistik dominiert der FC Bayern, der 4.329 Tore erzielte und damit für 7,8% aller Tore zuständig war. Auch Borussia Dortmund, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart erzielten über 3.000 Bundesliga-Tore.

Die wenigsten Bundesliga-Tore erzielte Tasmania Berlin. Ihnen gelangen in der Saison 1965/66 nur 15 Tore (0,44 im Schnitt pro Spiel).

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Rekordhalter

602 Bundesliga-Spiele absolvierte Karl-Heinz „Charly“ Körbel in seiner langen Bundesliga-Karriere – allesamt für Eintracht Frankfurt. Bis heute ist Körbel damit unangefochtener Rekordspieler der Bundesliga. Seine ersten Verfolger sind Manfred Kaltz und Oliver Kahn. Die meisten Bundesliga-Tore schoss Gerd Müller – alle für den FC Bayern München.

Otto Rehhagel stand stolze 837-mal als Trainer in der Bundesliga an der Seitenlinie. Dabei war König Otto für acht unterschiedliche Vereine verantwortlich. Jupp Heynckes folgt mit knapp 170 Spielen weniger auf Rang 2, Erich Ribbeck, den jüngeren Fußballfans vor allem als Teamchef der deutschen Nationalmannschaft im Gedächtnis, stand 569-mal in einem Bundesliga-Spiel an der Seitenlinie.

Rekordauf- und Absteiger

Der 1. FC Nürnberg ist sowohl Rekordauf- als auch Rekordabsteiger der Bundesliga. Den Titel als Rekordaufsteiger müssen sich die Franken mit Arminia Bielefeld teilen. Beide stiegen je 8-mal ins Oberhaus auf.

Als Gründungsmitglied der Bundesliga und derzeitiger Zweitligist stieg Nürnberg folglich einmal häufiger – also neun Mal – ab. Arminia Bielefeld stieg am Ende der abgelaufenen Saison zum achten Mal in die 2. Liga ab.

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Ewige Tabelle

Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die Ewige Tabelle der Bundesliga – die logischerweise ebenfalls vom FC Bayern München angeführt wird. Die Münchner gehen steil auf die Marke von 4.000 Punkten (nach Drei-Punkte-Regel) zu, während der Tabellenzweite aus Dortmund vor kurzem erst die 3.000er-Marke geknackt hat.

In der kommenden Saison droht der HSV aus den Top 5 zu rutschen, der SC Freiburg kann in die Top 20 einziehen.

Autor: Christian, Moritz
Quelle: Die falsche 9

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