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DFB-Pokal: Nur ein Sechstligist kann sich noch qualifizieren

Am Samstag werden im Rahmen des Finaltags der Amateure nahezu alle restlichen DFB-Pokal-Startplätze für die Saison 2026/27 vergeben. Mit dabei im Rennen ist nur noch ein Sechstligist. Dieser steht vor einer Mammutaufgabe.

Pastow hält die Fahne als einziger Sechstligist hoch

Mit der Teilnahme am Finaltag der Amateure hat der SV Pastow ein deutschlandweites Alleinstellungsmerkmal für die Saison 2025/26 erreicht. Als einziger Sechstligist kämpft der Klub aus Mecklenburg-Vorpommern am Finaltag der Amateure um die Teilnahme an der DFB-Pokal-Saison 2026/27. Im Landespokal-Endspiel trifft der Klub aus Broderstorf auf den FC Hansa Rostock. Bereits im Vorjahr war dies das Finalspiel, das der Drittligist mit 7:0 für sich entscheiden konnte.

Der Abschlusstabelle der 3. Liga nach sind die Blau-Weiß-Roten der beste Klub Deutschlands, der bislang noch kein Ticket für die kommende Pokal-Saison gelöst hat. In der 3. Liga qualifizieren sich die Top 4 für den DFB-Pokal – die Kogge stand am Saisonende nur auf Platz 5. Vom MSV Duisburg, der sich über die Liga für den DFB-Pokal qualifizieren konnte, trennte Rostock am Saisonende nur ein Punkt.

Sechstligist Pastow schoss zwei Oberligisten aus dem Pokal

Der SV Pastow steht in der noch laufenden Saison auf Platz 4 der Verbandsliga in Mecklenburg-Vorpommern und muss schon am Montag wieder im Liga-Alltag ran. Auf dem Weg ins Landespokalfinale von Greifswald hat der Verbandsligist gleich sechs Vereine aus dem Pokal geschossen. Mit Anker Wismar und Dynamo Schwerin konnte man auch zwei NOFV-Oberligisten besiegen. Sollte dem SV Pastow am Finaltag der Amateure die Sensation gelingen, würde man sich die erste DFB-Pokal-Teilnahme in der Vereinsgeschichte sichern.

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Foto: Instagram @vitleo_sport

 

Diese Klubs kämpfen um ein DFB-Pokal-Ticket am Finaltag der Amateure

Am Finaltag der Amateure sind insgesamt sieben Drittligisten, 16 Viertligisten, zwölf Fünftligisten und Sechstligist Pastow im Einsatz (Übersicht aller Finalspiele und Anstoßzeiten).

DIESE TEAMS KÖNNEN SICH NOCH QUALIFIZIEREN
3. LIGA
Waldhof Mannheim
Hansa Rostock
Viktoria Köln
Wehen Wiesbaden
1. FC Saarbrücken
SC Verl
FC Erzgebirge Aue
4. LIGA
VSG Altglienicke
BFC Dynamo
Phönix Lübeck
FC Carl Zeiss Jena
ZFC Meuselwitz
Eintracht Trier
Hallescher FC
Bahlinger SC
TSV Schott Mainz
Fortuna Köln
FSV Zwickau
Stuttgarter Kickers
Sonnenhof Großaspach
SG Barockstadt
FC 08 Homburg
Sportfreunde Lotte
5. LIGA
VfR Mannheim
Leher TS
SV Hemelingen
Vorwärts-Wacker 04
HEBC
SV Todesfelde
Lüneburger SK
TuS Bersenbrück
TuS Koblenz
Germania Halberstadt
FC 08 Villingen
FK Pirmasens
6. LIGA
SV Pastow

Zusätzlich qualifiziert sich noch der Meister der Oberliga Westfalen und der Pokalsieger des Profi-Wettbewerbsstrangs des Niedersachsenpokals für die 1. DFB-Pokal-Runde. In der Oberliga Westfalen läuft es auf das Duell zwischen dem SV Westfalia Rhynern und der SG Wattenscheid hinaus. Im Niedersachsenpokal der Profis treffen der SSV Jeddeloh II und die SV Drochtersen/Assel aufeinander.

FSV Salmrohr letzter Verbandsligist im DFB-Pokal

Ein Sechstligist war zuletzt vor sieben Jahren im DFB-Pokal vertreten. In der Saison 2018/19 krönte sich der FSV Salmrohr im Finale des Rheinlandpokals zum Pokalsieger. Im Elfmeterschießen gewann der Verbandsligist gegen TuS Koblenz und nahm daraufhin an der DFB-Pokalsaison 2019/20 teil. In der 1. Runde kassierte der ehemalige Zweitligist eine 0:6-Niederlage gegen Holstein Kiel. In dieser Saison ist der Fünftligist SC St. Tönis der größte bisher qualifizierte Underdog. Der Finalist des Niederrheinpokals hat sein DFB-Pokal-Ticket seit dem vergangenen Wochenende sicher.

Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9