Alle DFB-Pokalspiele vor vollem Haus

In der nächsten Woche rollt im DFB-Pokal wieder der Ball. Zunächst finden die Viertelfinalspiele in Hamburg und Berlin statt. Eine Woche später werden in Saarbrücken und Leverkusen die letzten Halbfinalisten ermittelt.

Neuer Pokalsieger für das aktuelle Jahrtausend

In der Runde der letzten Acht stehen mit St. Pauli, Düsseldorf, Hertha BSC, Kaiserslautern und Saarbrücken noch fünf Klubs aus der 2. und 3. Liga. Aus der Bundesliga sind nur noch Bayer 04 Leverkusen, der VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach vertreten. Keiner dieser Mannschaften konnte in diesem Jahrtausend den DFB-Pokal gewinnen. Alle DFB-Pokalerfolge der Klubs datieren noch vor der Jahrtausendwende.

Ludwigspark in Rekordzeit ausverkauft

Die Ticketnachfrage war für alle vier Partien riesig. Der 1. FC Saarbrücken, der mit Bayern und Frankfurt schon zwei Bundesligisten ausgeschaltet hat, verkaufte die Tickets für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach in Rekordzeit. Dies teilten die Saarländer in der vergangenen Woche mit. Bei den Gästen aus Mönchengladbach wird es keinen Verkauf geben. Alle 1.900 Karten wurden unter dem „FPMG Supporters Club“, den Inhabern einer „Allesfahrerkarte“ sowie Fanclubs, Partner und Sponsoren aufgeteilt. Insgesamt werden 16.000 Zuschauer im Ludwigsparkstadion dabei sein.

Rund 30.000 in BayArena und am Millerntor

Wenig überraschend sind auch die Pokalspiele zwischen Leverkusen und Stuttgart sowie St. Pauli und Düsseldorf ausverkauft. Sowohl der FC St. Pauli als auch Bayer 04 Leverkusen haben in dieser Saison bei allen Liga-Heimspielen alle Tickets für den Heimbereich verkauft. Bayer 04 Leverkusen gehört damit zu insgesamt zwölf Bundesligisten, die eine 100-prozentige Auslastung im Heimbereich haben. Der FC St. Pauli reiht sich in der 2. Bundesliga neben Schalke 04 und dem VfL Osnabrück ein. Für die beiden Partien waren auch die Gästekontinente schnell vergriffen. Düsseldorf und Stuttgart erhielten jeweils knapp 3.000 Tickets.

Größte Kulisse in Berlin

Vor der größten Kulisse wird das Pokalspiel im Berliner Olympiastadion ausgetragen – das als einziges nicht bei ARD oder ZDF zu sehen sein wird. Die Berliner haben heute die letzten Restkarten für die Partie verkauft. Von den 74.475 Tickets für die Partie gingen rund 9.000 Karten an den 1. FC Kaiserslautern. Bei den Pfälzern sind aktuell noch weniger als 100 Restkarten im Onlineshop verfügbar. Dann sind auch die letzten Karten vergriffen. Darüber hinaus werden weitere FCK-Fans in den angrenzen Blöcken erwartet, da dort der Ticketverkauf mehrere Tage vor dem Verkauf des Gästekontingentes losging.

Olympiastadion erstmals ausverkauft

Das Berliner Olympiastadion wird zum ersten Mal in dieser Saison ausverkauft sein. Der bisherige Saisonhöchstwert datiert vom Zweitligaheimspiel gegen den FC St. Pauli, das rund 66.000 Zuschauer verfolgten. Im DFB-Pokal waren beim Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 weniger als 30.000 Zuschauer. Im Achtelfinale schlugen die Berliner den Hamburger SV vor 56.000 Zuschauern. Beim FCK waren bislang alle DFB-Pokalspiele ausverkauft. Nach dem Erstrundspiel in Koblenz besiegten die Pfälzer Köln und Nürnberg auf dem Betzenberg.

Insgesamt 150.000 Zuschauer in den Stadien

Damit werden insgesamt 150.000 Zuschauer die Viertelfinalspiele live im Stadion verfolgen – gut die Hälfte davon in Berlin. Mehrere Millionen Zuschauer werden es vor den TV-Geräten sein. Dort hat die Partie zwischen Berlin und Kaiserslautern das Nachsehen. Die Begegnung läuft exklusiv bei Sky.

Autor: Christian Link

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