In der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest steht am Mittwoch das entscheidende Spiel zwischen dem FK Pirmasens und dem VfR Mannheim an. Neben den beiden Vizemeistern der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und Oberliga Baden-Württemberg darf sich aber auch noch der Vizemeister der Hessenliga – der FC Eddersheim – Hoffnungen auf den Viertliga-Aufstieg machen. Das Kuriosum: Die Hessen können nur noch über einen exakten Ausgang oder per Losverfahren in die Regionalliga Südwest aufsteigen.
Finaler Showdown um den Aufstieg in die Regionalliga Südwest in Pirmasens
Wer sichert sich den letzten Startplatz für die Regionalliga Südwest 2026/27? Diese Frage soll am Mittwochabend im pfälzischen Pirmasens beantwortet werden. Dann treffen der FK Pirmasens und der VfR Mannheim im letzten Spiel der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest aufeinander. Die Gäste aus der Kurpfalz gehen mit der besten Ausgangslage in die abschließende Partie um den Viertliga-Aufstieg. Sein Auftaktspiel am vergangenen Donnerstag konnte der ehemalige Deutsche Meister mit 4:1 gegen Eddersheim gewinnen. Die Hessen wiederum gewannen am Sonntag mit dem selben Ergebnis gegen den FK Pirmasens.
Entscheidet erstmals das Los?
Damit besteht die Möglichkeit, dass es bei einem 4:1 der Pirmasenser gegen den VfR Mannheim zu einer Gleichheit nach Punkten und Toren kommt. Selbst die noch geltende Auswärtstorregel würde nicht greifen, da auch in diesem Vergleich alle Teams gleichauf wären. Dann würde der Aufstiegsplatz zwischen dem VfR Mannheim, dem FK Pirmasens und dem FC Eddersheim per Losverfahren entschieden werden. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Regionalliga Südwest, dass dieser Fall eintreten würde.
Alles noch möglich: Die Konstellationen für den Viertliga-Aufstieg
Die besten Chancen auf den Viertliga-Aufstieg hat der VfR Mannheim. Den Kurpfälzern reicht eine Niederlage mit bis zu zwei Toren Unterschied. Bei einer Niederlage mit drei Toren Unterschied greifen zwei verschiedene Möglichkeiten. Endet die Partie mit 3:0 für Pirmasens, steigt Eddersheim wegen der im Vergleich zu beiden Konkurrenten mehr erzielten Tore auf. Bei einem 5:2, 6:3, 7:4 oder noch höheren Ausgang mit mindestens drei Toren Unterschied für die Pirmasenser, würde der FKP aufsteigen. Im Vergleich zu Eddersheim wegen der mehr erzielten Treffer und gegenüber Mannheim wegen des dann gewonnenen direkten Vergleiches. Die Pfälzer bauen auf ihre Heimstärke. In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gewann in dieser Saison nur der FC Rot-Weiß Koblenz im Sportpark Husterhöhe.
90 der 91 Viertliga-Startplätze für die Saison 2026/27 vergeben
Insgesamt 90 Regionalligisten der kommenden Saison stehen derzeit fest – der letzte Startplatz entscheidet sich am Mittwoch im Südwesten. In der Regionalliga West sicherten sich am vergangenen Wochenende der VfB Hilden und der SV Bergisch Gladbach die letzten beiden Tickets. Der Eimsbütteler TV und SV Todesfelde sicherten sich in der Aufstiegsrunde der Regionalliga Nord die letzten Startplätze. Dort könnte sich das Teilnehmerfeld nochmals verändern, wenn der TSV Havelse die Drittliga-Lizenz erhält. Während im Nordosten alle Entscheidungen schon seit längerem feststehen, veränderte sich in der Regionalliga Bayern das Teilnehmerfeld durch den Zwangsabstieg von 1860 München. Für die Löwen gibt es einen 19. Startplatz in der Regionalliga Bayern.
Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9, Regionalliga Südwest







