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Foto: FVN/Nico Herbertz

Erste Runde im Niederrheinpokal ausgelost

  • Beitrags-Kategorie:Verbandspokal

Mit der Auslosung der 1. Runde ist der Startschuss für den Niederrheinpokal 2026/27 erfolgt. Das attraktive Teilnehmerfeld wird von Rückkehrer Fortuna Düsseldorf angeführt. Wir blicken auf die gezogenen Partien der 1. Runde.

Die 64 Teilnehmer am Niederrheinpokal 2026/27

Wie am DFB-Pokal nehmen 64 Vereine am Niederrheinpokal teil. Automatisch qualifiziert sind niederrheinischen Vereine der 3. Liga, Regionalliga und Oberliga. Sie werden von 40 Qualifikanten aus den Kreispokalen der zwölf Fußball-Kreise des Fußballverbands Niederrhein ergänzt. Die Verteilung der Startplätze für die Kreise ist abhängig von deren Größe.

Fortuna Düsseldorf nach 18 Jahren wieder im Niederrheinpokal

Erstmals seit der Saison 2008/09 nimmt Fortuna Düsseldorf wieder am Niederrheinpokal teil. Nach dem Abstieg in die 3. Liga hat die Fortuna zukünftig keinen automatischen Startplatz mehr für den DFB-Pokal und darf somit am Verbandspokal teilnehmen. Bei der letzten Teilnahme scheiterte Düsseldorf im Viertelfinale an Rot-Weiss Essen. Ohnehin konnte der zweifache DFB-Pokal-Sieger den Niederrheinpokal noch nie gewinnen. Neben der Fortuna zählen die beiden anderen Drittligisten – Titelverteidiger MSV Duisburg und Rekordsieger Rot-Weiss Essen – zum engeren Favoritenkreis. Aus der Regionalliga sind ebenfalls drei Vereine dabei.

NIEDERRHEINPOKAL 2026/27
3. LIGA (III)
Fortuna Düsseldorf
MSV Duisburg
Rot-Weiss Essen
REGIONALLIGA WEST (IV)
1. FC Bocholt
Rot-Weiß Oberhausen
VfB Hilden
OBERLIGA NIEDERRHEIN (V)
1. FC Monheim
Blau-Weiß Dingden
FC Büderich
Holzheimer SG
KFC Uerdingen
Ratingen 04/19
SC St. Tönis
Schwarz-Weiß Essen
Sportfreunde Baumberg
SpVg Schonnebeck
SSVg Velbert
SV Scherpenberg
SV Sonsbeck
TSV Meerbusch
VfL Jüchen-Garzweiler
Wuppertaler SV
LANDESLIGA (VI)
1. FC Kleve
DJK Adler Union Frintrop
Duisburger FV
DV Solingen
ESC Rellinghausen
FC Kosova Düsseldorf
FC Kray
SC Kappelen-Erft
SC Union Nettetal
SC Werden-Heidhausen
Sportfreunde Neuwerk
SV Biemenhorst
TSV Solingen
VfB Bottrop
VfB Homberg
VfB Speldorf
VfL Rhede
Viktoria Goch
VSF Amern
BEZIRKSLIGA (VII)
1. FC Grevenbroich-Süd
1. FC Wülfrath
Düsseldorfer Sport-Club 99
DJK Twisteden
FC Remscheid
FSV Duisburg
Lohausener SV
Osterather SV Meerbusch
Rheydter SV
SC Oberhausen
SC Sonnborn
Schwarz-Weiß Alstaden
SF Broekhuysen
SF Hamborn 07
SG Essen-Schönebeck
SpVg Odenkirchen
SV Friedrichsfeld
TSV Ronsdorf
TuS Xanten
KREISLIGA A (VIII)
Büdericher SV
SV Haldern
SV Rosellen
TSV Kaldenkirchen

Vier Kreisligisten mit Überraschungspotential?

Fünf Klassen niedriger als Fortuna Düsseldorf spielen die Underdogs der diesjährigen Ausgabe des Niederrheinpokals. Der Büdericher SV, SV Haldern, SV Rosellen und TSV Kaldenkirchen gehen im Liga-Alltag in der Kreisliga A an den Start. Nach ihrer Qualifikation über den jeweiligen Kreispokal dürfen sie sich nun eine Ebene höher im Verbandspokal beweisen.

Auslosung aus zwei verschiedenen Töpfen

In den ersten drei Runden wird jeweils aus zwei verschiedenen Töpfen gelost. Topf eins besteht aus den Vereinen der 3. Liga und Regionalliga, in Topf zwei sammeln sich alle Vereine abwärts, die in diesen Runden automatisch Heimrecht haben. Die 1. Runde wurde in der Sportschule Wedau in Duisburg ausgelost. Für den Landesligisten SV Biemenhorst entpuppte sich die Ziehung als großes Los. Sie dürfen in der 1. Runde gegen Fortuna Düsseldorf antreten. Titelverteidiger MSV Duisburg tritt beim 1. FC Wülfrath an. Rekordsieger Rot-Weiss Essen gastiert beim SV Sonsbeck.

Die 1. Runde im Niederrheinpokal 2026/27:

  • SpVg Odenkirchen – VfB Hilden
  • FC Kray – Rot-Weiß Oberhausen
  • 1. FC Wülfrath – MSV Duisburg
  • SV Sonsbeck – Rot-Weiss Essen
  • DV Solingen – 1. FC Bocholt
  • SV Biemenhorst – Fortuna Düsseldorf
  • TSV Ronsdorf – SC Oberhausen
  • VfB Speldorf – VSF Amern
  • FC Kosova Düsseldorf – SV Scherpenberg
  • Büdericher SV – SC Union Nettetal
  • SC Kappelen-Erft – Holzheimer SG
  • ESC Rellinghausen – SSVg Velbert
  • 1. FC Grevenbroich-Süd – SC Sonnborn
  • Sportfreunde Neuwerk – Sportfreunde Baumberg
  • Lohausener SV – VfB Bottrop
  • SG Essen-Schönebeck – SF Hamborn 07
  • Rheydter SV – SC Werden-Heidhausen
  • Schwarz-Weiß Alstaden – DJK Twisteden
  • Osterather SV Meerbusch – TSV Solingen
  • SV Friedrichsfeld – DJK Adler Union Frintrop
  • 1. FC Kleve – TSV Meerbusch
  • VfL Jüchen-Garzweiler – 1. FC Monheim
  • SV Rosellen – KFC Uerdingen
  • Duisburger FV – Schwarz-Weiß Essen
  • VfL Rhede – Ratingen 04/19
  • TSV Kaldenkirchen – Düsseldorfer Sport-Club 99
  • FC Büderich – SC St. Tönis
  • Wuppertaler SV – SpVg Schonnebeck
  • VfB Homberg – Blau-Weiß Dingden
  • SV Haldern – FC Remscheid
  • SF Broekhuysen – TuS Xanten
  • FSV Duisburg – Viktoria Goch
Finaltag der Amateure
Foto: Instagram @makki.sport2

 

Die 1. Runde streckt sich über den ganzen August

Während die meisten Spiele der 1. Runde bereits am 9. August ausgetragen werden sollen, steigen die Dritt- und Regionalligisten erst zwischen dem 25. bis 27. August in den Wettbewerb ein. Die 2. Runde ist für den 23. September terminiert. Nach dem Viertelfinale verabschiedet sich der Niederrheinpokal in die Winterpause. Das Finale wird am Finaltag der Amateure am 29. Mai 2027 ausgetragen. Der Pokalsieger qualifiziert sich für die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde 2027/28.

Autor: Moritz Schneider
Quelle: Die falsche 9