Zuschauer- und Auswärtsfahrerzahlen des 18. Spieltags der 2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga ist aus der Winterpause zurück! 240.000 Zuschauer verfolgten den ersten Spieltag des Jahres im Stadion. Die durchschnittliche Stadionauslastung lag bei 82 Prozent. Die Heimbereiche waren zu 84 Prozent ausgelastet.

Duell der Zuschauermagnete vor der größten Kulisse

Vor den meisten Zuschauern fand die Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV statt. Das Duell der zwei größten Klubs im Unterhaus sahen knapp 62.000 Zuschauer in der ausverkauften Veltins-Arena. Es war die viertgrößte Kulisse der laufenden Zweitligasaison. Nur bei der Partie zwischen Hertha BSC und dem FC St. Pauli (66.113 Zuschauer) und den beiden Heimspielen des FC Schalke 04 gegen Hannover 96 und den VfL Osnabrück waren mehr Zuschauer.

Vier ausverkaufte Partien

Neben der Partie „auf Schalke“ waren auch die Begegnungen am Hamburger Millerntor, dem Kieler Holstein-Stadion und an der Elversberger Kaiserlinde restlos ausverkauft. Neun der zehn Heimspiele der Kiezkicker waren bislang restlos ausverkauft – nur gegen Wiesbaden gab es Lücken im verkleinerten Gästeblock.

Für Wintermeister Kiel war es – nach den Partien gegen Hertha und Hamburg – das dritte ausverkaufte Spiel der Saison. Einmal mehr spielte Aufsteiger Elversberg vor vollem Haus.

Foto: Instagram @groundhopperz_cgn

Knapp 43.000 Zuschauer gedenken Kay Bernstein

Zum emotionalen Höhepunkt des Spieltags kam es im Berliner Olympiastadion. Sechs Tage nach dem plötzlichen Tod von Hertha Präsident Kay Bernstein traten die Berliner im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf an. Klub und die Fans beider Seiten sorgten für emotionale Momente vor Anpfiff der Partie und einen äußert würdigen Rahmen für den ehemaligen Vorsänger der Berliner Ostkurve. 42.902 Zuschauer bildeten die fünftgrößte Berliner Heimspiel-Kulisse der Saison. Die Zuschauerzahl lag damit unterhalb des Zuschauerschnitts der Herthaner.

Foto: Instagram: @casual_groundhopper.dk_

Tiefstwert für den Karlsruher SC

Zum Jahresauftakt setzte es einen Tiefstwert im Karlsruher Wildparkstadion. Beim Freitagabendspiel gegen den VfL Osnabrück blieben rund 12.000 Plätze im neuen Wildpark frei. In der deutschlandweiten Zuschauertabelle rutscht der Karlsruher SC hinter den VfL Wolfsburg zurück.

Rund 22.000 Gästefans waren zum Rückrundenauftakt in den Stadien mit dabei. Von den meisten Fans wurde der Hamburger SV begleitet. Beim Spiel „auf Schalke“ feierten rund 6.500 HSV-Fans den zweiten Auswärtssieg in Folge.

Vier Gästebereiche ausverkauft

Neben dem Hamburger Sportverein setzten auch der 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Braunschweig und Hannover 96 alle Tickets für den Gästebereich komplett ab. Die Rothosen und die Roten Teufel halten damit weiter die 100-Prozent-Marke. Bei allen Auswärtsspielen wurden alle Tickets für den Gästebereich verkauft.

Für Hannover 96 war es – nach St. Pauli, Kiel und Paderborn – der vierte komplett ausverkaufte Gästebereich in dieser Saison. Braunschweig setzte zuvor in Magdeburg und Hannover alle Tickets ab.

Fortuna mit Saisonrekord in Berlin

Einen neuen Saisonbestwert stellte Fortuna Düsseldorf beim Gastspiel in der Bundeshauptstadt auf. Rund 5.000 Fortunen begleiteten die Thioune-Elf nach Berlin. Der Auswärtsfahrerschnitt knackt damit die Marke von 2.000 Auswärtsfahrern pro Spiel. In der deutschlandweiten Auswärtsfahrertabelle ziehen die Rheinländer an Mainz, Augsburg, Bielefeld und Dresden vorbei.

Zuschauer- und Auswärtsfahrertabelle

In der Zuschauertabelle gibt es keine tabellarischen Veränderungen. In der Tabelle der Auswärtsfahrer zieht der FC Hansa Rostock am VfL Osnabrück vorbei. Beide Tabellen findet ihr hier:

Autor: Christian Link

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