Landkarten: Meiste Zuschauer und Auswärtsfahrer 2018/19
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Landkarten: Meiste Zuschauer und Auswärtsfahrer 2018/19

Mehr als 22,2 Millionen Menschen sind in der Saison 2018/19 in die Stadien der 1. – 3. Liga geströmt. Welcher Verein die meisten Fans in den 16 Bundesländern anzog und wer auswärts am zahlreichsten begleitet wurde, entnehmt Ihr unseren Landkarten.

Neun Bundesligisten, je drei Zweit- und Drittligisten sowie ein Viertligist bilden die zuschauerstärksten Vereine nach Bundesländern. In jedem Bundesland führt einer der klassenhöchsten Vereine. Auch keine Überraschung, dass bis auf in Rheinland-Pfalz und im Saarland, jeweils der Verein mit der höchsten Stadionkapazität in Front liegt. Allerdings muss der 1. FC Saarbrücken, aufgrund Umbauarbeiten im heimischen Ludwigsparkstadion, nach Völklingen ausweichen. In Rheinland-Pfalz hat Drittligist Kaiserslautern mit dem WM-Stadion ein größeres als Bundesligist Mainz 05. Der Vorsprung der Rheinhessen auf den FCK liegt bei ca. 5.000 Zuschauer pro Spiel.

Erfurt knapp hinter Jena, Leipzig vor Dresden

Noch knapper geht es nur in Thüringen zu. Dort liegt Regionalligist RW Erfurt nur knapp 2.000 Zuschauer hinter dem höherklassigen FC Carl Zeiss Jena. In Sachsen liegt der verfeindete RB Leipzig mit durchschnittlich knapp 10.000 Zuschauern mehr pro Spiel vorne. Die prozentuale Auslastung der Stadien ist bei beiden etwa 90%.

Hingegen hat Dynamo Dresden mehr Auswärtsfahrer als die Roten Bullen. Durchschnittlich 700 Fans mehr begleiteten die Schwarz-Gelben in die fremden Stadien. In Rheinand-Pfalz schlägt der zwei Klassen niedriger spielende FCK den Verein aus der Landeshauptstadt. Während die Lauterer sich auf durchschnittlich über 2.000 Fans pro Spiel freuen konnten, waren es bei den Mainzern nur 1.300.

Union schlägt Hertha bei den Auswärtsfahrern

Auch in der Bundeshauptstadt gibt es einen Führungswechsel im Vergleich zu den Heimspielen. Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin steht dort vor der Berliner Hertha. Ausschlaggebend dafür vor allem das letzte Auswärtsspiel der Zweitligasaison in Bochum – als die Berliner von mehr als 6.500 Fans unterstützt wurden. Dadurch waren es etwa 200 Rote mehr pro Gastspiel als Blau-Weiße.

Bis auf die genannten drei Wechsel ist die Karte mit der vorherigen identisch. Zwar haben die Müncher Löwen mit mehr als 2.500 Gästefans pro Spiel in der 3. Liga einen erstligareifen Wert, sind aber noch weit von den knapp 6.000 Bayern-Fans pro Auswärtsspiel entfernt.

Enges Duell in Hamburg

In NRW liegt der Dortmunder Lokalrivale Schalke knapp 1.000 Fans hinter dem Vizemeister. Knapp zu ging es im Stadtstaat Hamburg. Der HSV liegt dort mit durchschnittlich 2.988 Fans vor Rivale St. Pauli, die von durchschnittlich 2.707 Fans begleitet wurden.

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