Bundesligist 1. FSV Mainz 05 bestreitet am Sonntag beim VfB Krieschow sein Erstrundenspiel im DFB-Pokal. Dort laufen die Rheinhessen vor weniger Zuschauern auf als der Mainzer Nachwuchs am gestrigen Samstag in der Regionalliga.
Das kleinste Dorf der DFB-Pokal-Geschichte empfängt Bundesligist Mainz 05
Am Sonntag rollt der Ball im kleinsten Stadion der 1. DFB-Pokal-Runde. Wenn der brandenburgische Pokalsieger VfB Krieschow am Sonntag (15:30 Uhr) den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 empfängt, können bis zu 4.000 Fans im heimischen Sportpark mit dabei sein. Ermöglicht wurde dies durch zusätzliche Stahlrohrtribünen. Die eigentliche Kapazität des Sportparks in Krieschow liegt bei rund 2.000 Plätzen. Bei der Pokal-Premiere der Brandenburger werden über 3.000 Zuschauer erwartet – davon 1.000 aus Mainz. Für den Klub aus dem 480-Seelen-Dorf ist dies ein absoluter Zuschauerrekord.
Mainz 05 II vor größerer Kulisse als die Profis
Während es für den Fünftligisten eine Rekordkulisse ist, ist es für den 1. FSV Mainz 05 eine ungewöhnliche Kulisse im Vergleich zum Bundesliga-Alltag. Eine besondere Konstellation an diesem Wochenende ist auch, dass die 2. Mannschaft der Mainzer an diesem Wochenende vor einer größeren Kulisse auflief als die Profis. In der Regionalliga Südwest sahen 5.838 Zuschauer den Heimsieg von Kickers Offenbach gegen die U23 des Bundesligisten. Rund 2.000 Zuschauer weniger werden am Sonntag die Partie in Krieschow verfolgen.

Zweitkleinstes DFB-Pokal-Stadion in Bahlingen
Während im Osten am Sonntag der Ball im kleinsten DFB-Pokal-Stadion der 1. Runde rollt, wird im tiefen Süden im zweitkleinsten Stadion gespielt. Der 1. FC Magdeburg reist zu seinem Erstrundenspiel zum Bahlinger SC. Im Kaiserstuhlstadion stehen rund 4.500 Plätze für das Duell zwischen Fünft- und Zweitligist zur Verfügung. Es ist der alte DFB-Pokal-Charme.
Kleine Spielstätten auch am Montag im Blickpunkt
Auch am DFB-Pokal-Montag werden die kleineren Stadien nochmal in den Blickpunkt rücken. Der Berliner Pokalsieger VSG Altglienicke empfängt den VfL Wolfsburg im Stadion am Wurfplatz – im Schatten des Berliner Olympiastadions. Dort stehen rund 5.000 Plätze zur Verfügung, wenn der VfL Wolfsburg zu Gast ist. Gleiches gilt für das Parallelspiel in Verl, bei dem der Hamburger SV sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison bestreitet.
Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9





