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Foto: FSA / Ronny Hartmann

Achtelfinale im Landespokal Sachsen-Anhalt ausgelost

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Am Montagnachmittag wurde das Achtelfinale im Landespokal Sachsen-Anhalt ausgelost. Da Titelverteidiger Hallescher FC seine Zweitrundenpartie noch nicht absolviert hat, sind noch 17 Teams im Rennen. Wir haben die Partien im Überblick.

Topfavorit Hallescher FC noch ohne Einsatz

Als Titelverteidiger genoss der Hallesche FC das Privileg, erst in der 2. Runde des Landespokals Sachsen-Anhalt eingreifen zu müssen. Aufgrund von „organisatorischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen“ wurde das Spiel bei der SG Reppichau von Anfang September auf den 2. Oktober verlegt. Die Partie findet im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau statt. Damit blieb der HFC vorerst noch ohne Einsatz im Landespokal. Als einziger Regionalligist und Dauersieger seit 2023 sind die Hallenser auch in dieser Saison Topfavorit auf den Titel.

Fünf von sechs Oberligisten im Achtelfinale

Konkurrenz für den HFC könnte aus der Oberliga kommen. Insgesamt sechs Vereine aus Sachsen-Anhalt sind in der laufenden Saison in dieser Spielklasse aktiv. Im direkten Duell setzte sich der VfB Germania Halberstadt mit 4:1 bei der SG Union Sandersdorf durch und sorgte damit für das erste Aus eines Oberligisten im laufenden Wettbewerb. Der 1. FC Lok Stendal zog mit einem 10:0-Schützenfest bei der SG Blau-Weiß Brachstedt ins Achtelfinale ein. Auch der VfL Halle 1896 buchte sein Ticket für die Runde der letzten 16 beim 3:0-Sieg in Zorbau souverän. Etwas knapper endeten die Partien des SSC Weißenfels (3:1 bei Halle-Ammendorf) und des FC Einheit Wernigerode (2:1 bei Bernburg).

NOCH IM RENNEN
REGIONALLIGA NORDOST (IV)
Hallescher FC
NOFV-OBERLIGA (V)
1. FC Lok Stendal
FC Einheit Wernigerode
SSC Weißenfels
VfB Germania Halberstadt
VfL Halle 1896
VERBANDSLIGA (VI)
1. FC Bitterfeld-Wolfen
Haldensleber SC
SG Reppichau
SV Dessau 05
SV Eintracht Emseloh
SV Fortuna Magdeburg
SV Westerhausen
VfB Merseburg
LANDESLIGA (VII)
Burger BC
SV Eintracht Elster
SV Eintracht Osterwieck

Auslosung mit einem Doppellos

Da die Partie zwischen der SG Reppichau und dem Halleschen FC zum Zeitpunkt der Auslosung noch nicht ausgetragen war, fand die Auslosung mit einem Doppellos statt. Ansonsten gab es keine weiteren Einschränkungen, alle Lose wurde aus einem Topf gezogen. Klassentiefere Mannschaften haben grundsätzlich Heimrecht, auch wenn sie als zweites Los einer Paarung gezogen werden. Der Hallesche FC als einziger Regionalligist im Teilnehmerfeld hätte – sofern er zuvor die Hürde Reppichau nimmt – im Achtelfinale somit auf jeden Fall ein Auswärtsspiel. Gegner wäre der SV Fortuna Magdeburg.

Das Achtelfinale im Landespokal Sachsen-Anhalt 2026/27:

  • SV Dessau 05 – SSC Weißenfels
  • SV Fortuna Magdeburg – SG Reppichau / Hallescher FC
  • VfB Merseburg – VfB Germania Halberstadt
  • Burger BC – SV Westerhausen
  • SV Eintracht Elster – 1. FC Lok Stendal
  • SV Eintracht Emseloh – FC Einheit Wernigerode
  • SV Eintracht Osterwieck – Haldensleber SC
  • 1. FC Bitterfeld-Wolfen – VfL Halle 1896

Achtelfinale parallel zu Halles Zweitrundenpartie

Laut Rahmenterminkalender soll das Achtelfinale am Wochenende rund um den Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober gespielt werden. Da an diesem Wochenende erst die Zweitrundenpartie des Halleschen FC bei der SG Reppichau ansteht, findet das Achtelfinalspiel mit Beteiligung des Siegers dieser Partie zu einem späteren Zeitpunkt statt. Mitte November soll noch das Viertelfinale über die Bühne gehen. Am 29. Mai 2027 findet das Endspiel im Rahmen des Finaltags der Amateure statt. Der Sieger qualifiziert sich für den DFB-Pokal 2027/28.

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Autor: Moritz Schneider
Quelle: Die falsche 9