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Westfalenpokal 2026/27 ausgelost

  • Beitrags-Kategorie:Verbandspokal

Rund drei Wochen nach dem Finale der Vorsaison hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen den Westfalenpokal 2026/27 ausgelost. Der Weg der 64 Teilnehmer bis ins Viertelfinale ist nun vorgezeichnet.

Die 64 Teilnehmer am Westfalenpokal 2026/27

Am Westfalenpokal nehmen – analog zum DFB-Pokal – 64 Mannschaften teil. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von den beiden Drittligisten SC Verl und SC Preußen Münster. Dazu qualifizieren sich alle Regionalligisten auf Westfalen, die Top 6 der Oberliga Westfalen sowie alle überkreislichen Meister der abgelaufenen Spielzeit. Die restlichen Plätze werden über die Fußballkreise Westfalens vergeben.

Zwei Drittligisten gehen als Topfavoriten ins Rennen

Der Titelverteidiger SC Verl und Zweitliga-Absteiger SC Preußen Münster gehen als Topfavoriten in die neue Saison. Die Preußen könnten zum ersten Mal seit 2021 den Pokal nach Münster holen. Verl feierte im Mai den ersten Westfalenpokal-Sieg seit 19 Jahren. Neben den beiden Drittligisten zählen die sieben Regionalligisten zum erweiterten Favoritenfeld. Darunter befinden sich auch die beiden Aufsteiger Westfalia Rhynern und SG Wattenscheid 09.

WESTFALENPOKAL 26/27
3. LIGA (III)
SC Preußen Münster
SC Verl
REGIONALLIGA WEST (IV)
FC Gütersloh
SC Wiedenbrück
SG Wattenscheid 09
Sportfreunde Lotte
Sportfreunde Siegen
SV Rödinghausen
Westfalia Rhynern
OBERLIGA (V)
1. FC Gievenbeck
ASC 09 Dortmund
DJK TuS Hordel
SC RW Maaslingen
SpVgg Erkenschwick
SpVgg Horsthausen
SpVgg Vreden
SV Lippstadt 08
TSV Victoria Clarholz
TuS Hiltrup
WESTFALENLIGA (VI)
BSV Schüren
Concordia Wiemelhausen
FC Iserlohn
FC Kaunitz
FC Roj
Holzwickeder SC
Lüner SV
Rot Weiss Ahlen
SC Herford
SC Peckeloh
SF Ostinghausen
SG Finnentrop/​Bamenohl
SSV Buer 07/​28
SuS Bad Westernkotten
SV Eintracht Ahaus
Türkspor Dortmund
TuS Erndtebrück
LANDESLIGA (VII)
FC 96 Recklinghausen
FC Marl
Ibbenbürener SpVg
Kirchhörder SC
Post TSV Detmold
Rot-Weiß Hünsborn
RSV Meinerzhagen
SC Altenrheine
SC Münster 08
SG Bödefeld/​Henne-Rartal
SG Massen
Spvg Steinhagen
SV Heide Paderborn
SV Westrich
SVE Heessen
SVKT Minden
TBV Lemgo
TSV Raesfeld
TuS GW Pödinghausen
TuS Harpen
TuS Lipperreihe
TuS Sundern
BEZIRKSLIGA (VIII)
FC Hellas/Makedonikos Hagen
FC Lübbecke
SG FA Herringhausen/Eickum
SV Dringenberg
KREISLIGA A (IX)
BW Rixbeck-Dedinghausen
POKALSIEGER HOCHSAUERLANDKREIS
Noch offen

Ein Neuntligist als großer Underdog

Den größten Block im Teilnehmerfeld stellt die Landesliga. Insgesamt haben sich 22 Vereine für den Westfalenpokal qualifiziert, die in der kommenden Saison in der Landesliga spielen – rund ein Drittel des Teilnehmerfeldes. Als großer Außenseiter geht der Neuntligist SV Blau-Weiß Rixbeck-Dedinghausen ins Rennen. Das Team aus der Kreisliga A qualifizierte sich über den Kreispokal Lippstadt.

Westfalenpokal-Auslosung mit einem Platzhalter

Bei der Auslosung im SportCentrum Kaiserau wurden traditionell gleich mehrere Runden bis einschließlich des Viertelfinals ausgelost. Für die 1. und 2. Runde wurde aus vier regionalen Lostöpfen gelost. Ab dem Achtel- und Viertelfinale wird „frei“ gelost. Der klassenniedriger spielende Vereine hat grundsätzlich Heimrecht. Da der Sieger des Kreispokals im Hochsauerlandkreis zum Zeitpunkt der Auslosung noch nicht feststand, wurde zunächst mit einem Platzhalter gezogen.

Preußen Münster Topfavorit im Westfalenpokal
Foto: Instagram: @foto_matze

 

Die 1. Runde im Westfalenpokal 2026/27:

Gruppe 1:

  • TSV Raesfeld – Sportfreunde Lotte
  • SpVgg Vreden – SC Preußen Münster
  • SVE Heessen – SV Eintracht Ahaus
  • Ibbenbürener SpVg – FC 96 Recklinghausen
  • SC Altenrheine – SSV Buer 07/​28
  • FC Marl – SpVgg Erkenschwick
  • SC Münster 08 – Rot Weiss Ahlen
  • 1. FC Gievenbeck – TuS Hiltrup

Gruppe 2:

  • Kirchhörder SC – TuS Erndtebrück
  • RSV Meinerzhagen – TuS Harpen
  • SV Westrich – DJK TuS Hordel
  • Rot-Weiß Hünsborn – SpVgg Horsthausen
  • TuS Sundern – Sportfreunde Siegen
  • FC Hellas/Makedonikos Hagen – SG Wattenscheid 09
  • FC Roj – Concordia Wiemelhausen
  • FC Iserlohn – SG Finnentrop/​Bamenohl

Münster gegen einen Oberligisten, Regionalliga-Duell in Runde 1

Bereits in Runde 1 des Westfalenpokals kommt es zu einigen Top-Duellen. In Gütersloh stehen sich zwei Regionalligisten früh im Wettbewerb gegenüber. Der FC Gütersloh empfängt den SC Wiedenbrück. Auch Preußen Münster steht ein kniffliger Auftakt bevor. Für die Adler geht es zum Oberligisten SpVgg Vreden. Der SC Verl gastiert beim FC Kaunitz.

Gruppe 3:

  • ASC 09 Dortmund – Westfalia Rhynern
  • Holzwickeder SC – TSV Victoria Clarholz
  • BW Rixbeck-Dedinghausen – SuS Bad Westernkotten
  • Lüner SV – SF Ostinghausen
  • SG Massen – Sieger Kreispokal Hochsauerlandkreis
  • Türkspor Dortmund – SC Peckeloh
  • FC Gütersloh – SC Wiedenbrück
  • SG Bödefeld/​Henne-Rartal – BSV Schüren

Gruppe 4:

  • SG FA Herringhausen/Eickum – TuS GW Pödinghausen
  • SV Dringenberg – SV Rödinghausen
  • FC Kaunitz – SC Verl
  • FC Lübbecke – Post TSV Detmold
  • SVKT Minden – SV Lippstadt 08
  • TuS Lipperreihe – Spvg Steinhagen
  • SV Heide Paderborn – SC Herford
  • TBV Lemgo – SC RW Maaslingen

Die 1. Runde wird am ersten August-Wochenende gespielt

Die Erstrundenpartien sollen laut Rahmenterminkalender am Wochenende vom 30. Juli bis 2. August ausgetragen werden. Bis Jahresende sollen alle Runden inklusive des Viertelfinals über die Bühne gehen. Der Finaltag der Amateure –  in dessen Rahmen auch das Westfalenpokalfinale ausgetragen werden dürfte – steigt am 29. Mai 2027. Dem Sieger winkt ein Ticket für die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde 2027/28.

Autor: Moritz Schneider
Quelle: Die falsche 9