Erste Regionalliga bereits mit über 300.000 Zuschauern

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Als erste Regionalliga hat die Regionalliga Nordost bereits die Marke von 300.000 Zuschauern in der laufenden Saison geknackt. Bei den Spielen in der Englischen Woche waren über 26.000 Zuschauer in den Stadien.

Nach neun Spieltagen: Regionalliga Nordost knackt Marke von 300.000 Zuschauern

Mit Vollgas stürmt die Regionalliga Nordost auf einen neuen Viertliga-Zuschauerrekord zu. Zum voraussichtlich ersten Mal wird eine Regionalliga die Millionenmarke bei den Stadionbesuchern knacken. Nach dem 9. Spieltag zählt die hochkarätig besetzte Staffel bereits 300.902 Zuschauer, die die Spiele in den Stadien und auf den Sportplätzen verfolgt haben. Damit waren schon jetzt mehr Zuschauer in den Stadien der Regionalliga Nordost als in der kompletten vergangenen Saison in der Regionalliga Bayern. Aber auch die Bayern-Staffel steuert in dieser Saison auf einen Rekord zu. Der Abstieg des TSV 1860 München sorgt für einen starken Zuwachs auf den Rängen. Bereits 133.120 Zuschauer waren in den Stadien – 67.892 Zuschauer waren alleine bei den Spielen der Münchner Löwen. Zwischen der Regionalliga Nordost und der Regionalliga Bayern reiht sich die Regionalliga Südwest ein – die auf etwas mehr als die Hälfte der Zuschauer der Nordost-Staffel kommt.

Zuschauer 2026/27
Bundesliga1.125.978Ø 43.737
2. Bundesliga1.182.289Ø 26.802
3. Liga624.059Ø 10.395
RL Nordost300.902Ø 3.629
RL Südwest156.038Ø 2.358
RL Bayern133.120Ø 1.900
RL West94.978Ø 1.319
RL Nord82.345Ø 1.038

Noch unterhalb der Marke von 100.000 Zuschauern sind die Staffeln West und Nord. Während im Westen die vielen Partien der insgesamt sieben U23/U21-Mannschaften für ein geringfügiges Interesse sorgen, leidet der Norden unter dem Aufstieg des SV Meppen. Die Emsländer waren im vergangenen Jahr der zuschauerstärkste Regionalligist in ganz Deutschland. In der West-Staffel kommt nur Rot-Weiß Oberhausen auf einen Schnitt von mehr als 3.000 Zuschauern pro Spiel. Im Norden einzig der VfB Oldenburg.

Chemnitzer FC zuschauerstärkster Viertligist im Nordosten

Während in der West- und Nord-Staffel nur je ein Klub die 3.000er-Marke knackt, spielt in der Regionalliga Nordost die halbe Liga vor durchschnittlich mehr als 3.000 Zuschauern. Der zuschauerstärkste Klub ist derzeit der Chemnitzer FC. Der Tabellenzweite – der am Mittwoch die erste Saisonniederlage hinnehmen musste – begrüßte schon über 40.000 Zuschauer im Stadion an der Gellertstraße. Im Schnitt kommen damit 8.520 Zuschauer pro Spiel. Der FC Erzgebirge Aue und FC Carl Zeiss Jena komplettieren die Top 3 der Liga. Staffelübergreifend hat nur der TSV 1860 München mehr Zuschauer.

Zuschauerschnitt
1.
Chemnitzer FC8.520
2.
FC Erzgebirge Aue7.872
3.
FC Carl Zeiss Jena7.640
4.
Hallescher FC7.017
5.
FC Rot-Weiß Erfurt6.606
6.
Lok Leipzig5.480
7.
BSG Chemie Leipzig4.999
8.
FSV Zwickau3.820
9.
SV Babelsberg 033.291
10.
BFC Dynamo1.841
11.
Greifswalder FC1.657
12.
Tasmania Berlin1.635
13.
1. FC Magdeburg II1.196
14.
FSV 63 Luckenwalde1.033
15.
VSG Altglienicke978
16.
Hertha BSC II790
17.
RSV Eintracht 1949475
18.
BFC Preussen475
Stand: 17.09.2026

➜ Hier findet ihr die Zuschauertabellen zu allen Regionalligen

In Erfurt hofft man auf die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost.
Foto: Instagram @timo.0711

 

Ausblick auf das Wochenende: Tabellenführer Rot-Weiß Erfurt erwartet größte Saisonkulisse

Für das kommende Wochenende kündigen sich schon die nächsten großen Kulissen an. Der FC Rot-Weiß Erfurt wird zum ersten Mal in dieser Saison vor über 10.000 Zuschauern auflaufen. Beim Tabellenführer gastiert der FC Erzgebirge Aue ( Live im Free-TV). Auch beim thüringischen Rivalen in Jena wird eine große Kulisse erwartet, wenn der amtierende Meister Lok Leipzig zu Gast ist. Eröffnet wird der Spieltag am Freitagabend mit der Partie zwischen dem FSV Zwickau und dem Halleschen FC. Die Schwäne erwarten ebenfalls ihre größte Saisonkulisse. Alle Zuschauer- und Auswärtsfahrerzahlen zu den Partien findet ihr in unserer Zahlenzentrale.

Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9