Am Samstag gelang dem Fünftligisten 1. FC Gievenbeck im Westfalenpokal ein sensationelles Weiterkommen gegen den Drittligisten SC Verl. Vier Tage später demütigt die Zweitvertretung des SC Verl den Pokal-Viertelfinalisten in der Oberliga Westfalen – der damit die Tabellenführung verliert.
Erst Pokal-Sensation gegen den SC Verl, dann Debakel gegen den SC Verl II
Der Spielplan des Oberligisten 1. FC Gievenbeck hatte durch die kuriose Konstellation, dass innerhalb von fünf Tagen die Pokal- und Ligaspiele gegen die 1. und 2. Mannschaft des SC Verl bestritten werden mussten, Raum für besondere Fußball-Geschichten ermöglicht. Zu solch einer ist es nun tatsächlich gekommen. Nachdem der Klub aus Münster am Samstag im Westfalenpokal den zuletzt formstarken Drittligisten SC Verl im Elfmeterschießen besiegt hat, verlor der 1. FC Gievenbeck am Mittwoch das Ligaspiel gegen die 2. Mannschaft des SC Verl mit 0:6. Auf Instagram schrieb der Klub „Keine Worte für unseren Auftritt gestern Abend in Verl. Wir finden keinen Zugriff in die Partie und lassen uns hinten raus richtig abschießen.. Bitter, peinlich, ärgerlich– abhaken und Sonntag die passende Reaktion zeigen!„.

Rot-Weiß Maaslingen löst 1. FC Gievenbeck als Tabellenführer ab
Durch die hohe Niederlage beim SC Verl II hat der 1. FC Gievenbeck die Tabellenführung in der Oberliga Westfalen verloren. Dank der besseren Tordifferenz grüßt nun der SC Rot-Weiß Maaslingen von der Tabellenspitze, obwohl der Klub am vergangenen Spieltag mit 0:2 beim SC Preußen Münster II ebenfalls verlor. Nutznießer der beiden Niederlagen ist die SpVgg Vreden, die nach Punkten mit Maaslingen und Gievenbeck gleichziehen konnte.

Gütersloh und Rödinghausen ziehen im Westfalenpokal ins Viertelfinale ein
Im Westfalenpokal folgten am Mittwoch die Regionalligisten FC Gütersloh und SV Rödinghausen dem Verl-Bezwinger Gievenbeck in das Viertelfinale. Alle weiteren Achtelfinalspiele finden zwischen dem 14. und dem 21. Oktober statt. Die Übersicht zu allen Partien findet ihr in unserem Verbandspokalguide.
Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9







