Bundesliga-Neuling SV 07 Elversberg sorgt für das kleinste Bundesliga-Stadion der Historie. Aber auch bei den größten Stadien der Fußball-Bundesliga gibt es eine Veränderung zur neuen Spielzeit.
Elversberg spielt im historisch kleinsten Bundesliga-Stadion
Nach 33 Jahren rollt im Saarland wieder der Bundesliga-Ball – und das im kleinsten Stadion der Bundesligageschichte. Aufgrund der Umbauarbeiten der Ursapharm-Arena stehen derzeit nur knapp 10.000 Plätze zur Verfügung. Es ist damit das kleinste Stadion in der Bundesliga-Historie. Die Spielstätte in Elversberg löst den ehemaligen Sportpark in Unterhaching ab, in dem in der ersten Hachinger Bundesliga-Saison 1999/00 rund 10.300 Plätze zur Verfügung standen. Unterhaching wurde auch nach Einwohner als kleinster Bundesliga-Standort abgelöst. Zu Bundesligazeiten zählte Unterhaching rund 22.000 Einwohner. Die Gemeine Spießen-Elversberg kommt auf 13.000 Einwohner.
| Kleinste Stadien der Bundesliga | ||
|---|---|---|
| Elversberg | 9.307 | |
| Unterhaching | 10.300 | |
| Freiburg | 15.000 | |
| Paderborn | 15.000 | |
| Heidenheim | 15.000 | |
| Kiel | 15.034 | |
| Ingolstadt | 15.200 | |
Zu den kleinsten Stadien der Bundesliga gehörten außerdem das Freiburger Dreisamstadion in den Anfangszeiten der Breisgauer im Fußball-Oberhaus sowie in den letzten Jahren die Spielstätten des SC Paderborn, FC Ingolstadt, 1. FC Heidenheim und Holstein Kiel. Alle Stadien haben eine Kapazität von rund 15.000 Plätzen. Ähnlich wird die Kapazität auch ausfallen, wenn die SV Elversberg den Stadionumbau abgeschlossen hat. Dies soll bereits im Laufe der Rückrunde der Fall sein. Dann können 15.500 Fans die Heimspiele der Saarländer verfolgen. Derzeit sind die Heimspiele an der Kaiserlinde nur mit einer Sondergenehmigung möglich. Die Gästefans bekommen weiterhin auch deutlich mehr als 10 Prozent der Gesamtkapazität zur Verfügung gestellt. Im Gästeblock stehen rund 1.600 Plätze zur Verfügung. Zur Bundesliga-Premiere an der Kaiserlinde hat Bayer 04 Leverkusen alle Karten verkauft.

Die Stadion-Kapazitäten in der Bundesliga 2026/27
Eine Veränderung der Stadionkapazitäten der Bundesligisten gibt es auch in den Top 5. Durch den Aufstieg des FC Schalke 04 rückt der Revierklub in die Top 3. Über 62.000 Fans können bei den Heimspielen der Königsblauen mit dabei sein. Vom Platz 3 verdrängt wurde der VfB Stuttgart, der nun aber auch hinter Eintracht Frankfurt abrutscht. Bei den Hessen stehen ab dieser Spielzeit 60.100 Plätze bei den Heimspielen in der Fußball-Bundesliga zur Verfügung.
| Stadionkapazität | ||
|---|---|---|
| Borussia Dortmund | 81.365 | |
| FC Bayern München | 75.000 | |
| FC Schalke 04 | 62.278 | |
| Eintracht Frankfurt | 60.100 | |
| VfB Stuttgart | 60.000 | |
| Hamburger SV | 57.000 | |
| Borussia M'gladbach | 52.042 | |
| 1. FC Köln | 50.000 | |
| RB Leipzig | 47.800 | |
| Werder Bremen | 41.800 | |
| SC Freiburg | 34.700 | |
| 1. FSV Mainz 05 | 33.305 | |
| FC Augsburg | 30.660 | |
| Bayer 04 Leverkusen | 30.210 | |
| TSG Hoffenheim | 30.150 | |
| 1. FC Union Berlin | 22.012 | |
| SC Paderborn | 15.000 | |
| SV Elversberg | 9.307 | |
Hinweis: Bei Hochsicherheitsspielen kann die Kapazität durch Pufferzonen geringer ausfallen als angegeben. In Bremen stehen durch Reparaturarbeiten zunächst 500 Plätze weniger zur Verfügung.
Umbauarbeiten auch in der kleinsten Zweitliga-Spielstätte
Auch in der 2. Fußball-Bundesliga steht die kleinste Spielstätte an einem Standort, wo sich das Stadion im Umbau befindet. Denn auch bei Holstein Kiel wird derzeit nur vor drei Tribünen Fußball gespielt.
Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9





