Am Montagnachmittag wurde das Achtelfinale im Berliner Pokal ausgelost. Zwei Regionalligisten haben es ins Achtelfinale geschafft und gehen als Favoriten in den restlichen Wettbewerb. Wir haben die gelosten Partien im Überblick.
Die Regionalligisten haben sich schon vor dem Achtelfinale halbiert
Von den vier Regionalligisten, die in den Wettbewerb gestartet sind, haben es nur zwei bis ins Achtelfinale geschafft. Aufgrund des direkten Duells zwischen Tasmania Berlin und Titelverteidiger VSG Altglienicke in der 3. Runde war ein Ausscheiden schon vor dem Anpfiff sicher. Nach einem 1:1 nach 120 Minuten musste die Entscheidung im Elfmeterschießen herbeigeführt werden. Letztendlich setzte sich Altglienicke durch und wahrt damit weiter die Chance auf die Titelverteidigung. Für den BFC Dynamo, der im Mai noch im Finale unterlag, ist der Wettbewerb für diese Saison ebenfalls beendet. Im Elfmeterschießen mussten sich die Weinroten dem ehemaligen Bundesligisten Tennis Borussia Berlin geschlagen geben. Der vierte Regionalligist im Bunde, der BFC Preussen, konnte sein Duell in der 3. Runde mit dem FC Stern Marienfelde mit 2:0 gewinnen.
Wer kann den Regionalligisten die Stirn bieten?
Neben den zwei Regionalligisten stehen fünf Oberligisten im Achtelfinale des Berliner Pokals. Darunter befinden sich mit Hertha 03 Zehlendorf und dem SV Sparta Lichtenberg auch zwei Halbfinalisten aus dem Vorjahr. Beide mussten sich damals geschlagen geben und wittern nun ihre Chance auf Wiedergutmachung. Rekordpokalsieger Tennis Borussia Berlin hat in der 3. Runde bereits bewiesen, dass er es mit den Regionalligisten aufnehmen kann und könnte erstmals seit 2008 wieder den Pokal in der Bundeshauptstadt gewinnen. Für die meisten der Teilnehmer wäre der Pokals hingegen eine Premiere. So zum Beispiel auch für den Landesligisten Delay Sports Berlin, für den in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Achtelfinale Schluss war.
| NOCH IM RENNEN | |
|---|---|
| REGIONALLIGA NORDOST (IV) | |
| BFC Preussen | |
| VSG Altglienicke | |
| NOFV-OBERLIGA (V) | |
| Berliner AK | |
| BSV Eintracht Mahlsdorf | |
| Hertha 03 Zehlendorf | |
| SV Sparta Lichtenberg | |
| Tennis Borussia Berlin | |
| BERLIN-LIGA (VI) | |
| Blau Weiss 90 Berlin | |
| Frohnauer SC | |
| SV Empor Berlin | |
| TSV Mariendorf | |
| TSV Rudow | |
| LANDESLIGA (VII) | |
| Delay Sports Berlin | |
| FSV Hansa 07 | |
| Spandauer FC Veritas | |
| Türkiyemspor Berlin | |
| VfB Hermsdorf | |
| BEZIRKSLIGA (VIII) | |
| Sport-Union Berlin | |
| KREISLIGA B (X) | |
| SC Union-Südost | |
Delay gegen Mahlsdorf, Altglienicke muss noch auf seinen Gegner warten
Aufgrund eines offenen Sportgerichtsurteils standen zum Zeitpunkt der Achtelfinal-Auslosung erst 15 der 16 Teilnehmer fest. In der Lostrommel befand sich daher neben den 15 Losen der Achtelfinalisten ein Vierfach-Los. Ansonsten gab es keine Einschränkungen, jeder konnte auf jeden treffen. Klassentiefere Teams genießen grundsätzlich Heimrecht, auch wenn sie als zweite Los einer Paarung gezogen wurden.
Das Achtelfinale im Berliner Pokal 2026/27:
- Delay Sports Berlin – BSV Eintracht Mahlsdorf
- Sport-Union Berlin – Frohnauer SC
- Berliner AK – Hertha 03 Zehlendorf
- Türkiyemspor Berlin – FSV Hansa 07
- Tennis Borussia Berlin – BFC Preussen
- TSV Mariendorf – SV Sparta Lichtenberg
- VfB Hermsdorf – Blau Weiss 90 Berlin
- SC Union-Südost / Spandauer FC Veritas / TSV Rudow / SV Empor Berlin – VSG Altglienicke
Das Achtelfinale wird Mitte November ausgespielt
Wenn in der Bundesliga aufgrund der Länderspielpause der Ball ruht, kämpfen die Berliner Vereine im Landespokal um den Viertelfinaleinzug. Die Achtelfinals sind für das Wochenende des 14. und 15. November angesetzt. Mit dem Viertelfinale geht es dann erst im kommenden Jahr weiter. Das Endspiel findet am 29. Mai im Rahmen des Finaltags der Amateure statt. Der Gewinner qualifiziert sich für den DFB-Pokal.
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Autor: Moritz Schneider
Quelle: Die falsche 9







