Du betrachtest gerade Erstmals weniger als 1.000 Zuschauer zum Auftakt der 3. Liga
Foto: IMAGO / Eibner

Erstmals weniger als 1.000 Zuschauer zum Auftakt der 3. Liga

  • Beitrags-Kategorie:3. Liga

Die 3. Liga ist mit einer historischen Minuskulisse aus der Sommerpause zurückgekehrt. Zum ersten Mal in der Geschichte gab es an einem 1. Spieltag eine Partie mit weniger als 1.000 Zuschauern. Ausgenommen hiervon ist die Pandemie-Saison 2020/21, in der es Zuschauerbeschränkungen gab.

Havelse spielt in 49.000 Zuschauer-Arena

Die 3. Liga boomt und könnte nach dem Abstieg von Fortuna Düsseldorf auf eine Zuschauerrekordsaison zusteuern. Doch neben den ganz großen Zuschauermagneten um Düsseldorf, Rostock, Aachen und Co. gibt es auch die kleinen Klubs in der 3. Liga – zu denen sich beispielsweise auch der TSV Havelse zählt. Der Verein aus Garbsen muss nach der überraschenden Rettung nach dem Zwangsabstieg des TSV 1860 München weiter in andere Stadien ausweichen. Derzeit ist dies die Heinz von Heiden Arena in Hannover, da es für das kleinere Eilenriedestadion noch kein grünes Licht seitens des DFB gibt. So wurde die Hannoveraner Arena Austragungsort der Partie mit der kleinsten Kulisse an einem 1. Spieltag in der Geschichte der 3. Liga (ausgenommen die Pandemie-Saison 2020/21).

Kleinste Auftaktkulisse in der Geschichte der 3. Liga

Nur 750 Zuschauer zog es am Samstag zur Partie zwischen dem TSV Havelse und dem VfB Stuttgart II. In der 19. Drittligasaison ist es das erste Mal, dass die Tausendermarke an einem 1. Spieltag (ohne Zuschauerbeschränkungen) nicht erreicht wurde. Die bislang kleinste Kulisse an einem Auftaktspieltag datierte bislang aus der Vorsaison – erneut mit Havelser Beteiligung. Im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion sahen 1.010 Zuschauer das Aufsteigerduell zwischen Hoffenheim II und den Niedersachsen. In der Vorsaison fanden bereits drei Heimspiele des TSV Havelse vor weniger als 1.000 Zuschauern statt. Darunter ebenfalls die Partie gegen den VfB Stuttgart II, bei der es zugleich die kleinste Havelser Heimspielkulisse der Saison gab (532 Zuschauer). Siebenmal vermeldete der Drittligist zudem 1.012 Zuschauer.

Die kleinsten Auftaktkulissen der 3. Liga

Am häufigsten Gastgeber der kleinsten Auftaktkulisse waren der VfB Stuttgart II und der SV Werder Bremen II. Die beiden Zweitvertretungen hatten jeweils drei Heimspiele mit der niedrigsten Zuschauerzahl am 1. Spieltag. Dahinter folgt der SV Wehen Wiesbaden mit zwei Heimspielen.

Kleinste Kulisse am 1. Spieltag
26/27
:
Havelse - Stuttgart II750
25/26
:
Hoffenheim II - Havelse1.010
24/25
:
Verl - Wiesbaden1.668
23/24
:
Viktoria Köln - Verl2.370
22/23
:
Freiburg - Aue2.400
21/22
:
Viktoria Berlin - Viktoria Köln1.112
20/21Zuschauerbeschränkungen
19/20
:
Uerdingen - Halle3.300
18/19
:
Fortuna Köln - Münster3.201
17/18
:
Bremen II - Unterhaching1.209
16/17
:
Bremen II - Lotte1.769
15/16
:
Wiesbaden - Würzburg2.234
14/15
:
Wiesbaden - Stuttgarter Kickers2.591
13/14
:
Stuttgarter Kickers - Erfurt3.860
12/13
:
Stuttgart II - Saarbrücken1.525
11/12
:
Sandhausen - Aalen2.100
10/11
:
Stuttgart II - Erfurt1.150
09/10
:
Bremen II - Erfurt1.100
08/09
:
Stuttgart II - Offenbach1.900

Die größte Auftaktkulisse in der Geschichte der 3. Liga gab es in der Saison 2018/19. Der 1. FC Kaiserslautern empfing vor 41.324 Zuschauern den TSV 1860 München zu seinem ersten Spiel nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga.

Aachen vor vollen Rängen in der 3. Liga
Große Auftaktkulisse in Aachen. Foto: Instagram @fuppes.muss.dreckig.bleiben

 

Duisburg und Aachen mit über 20.000 Zuschauern zum Start

In dieser Saison gab es die größte Kulisse des 1. Spieltags beim MSV Duisburg. Der Vorjahresvierte besiegte Aufsteiger SV Meppen vor 25.406 Zuschauern mit 3:0. Neben den Zebras knackte auch Alemannia Aachen die Marke von 20.000 Zuschauern. Knapp darunter fiel der SV Waldhof Mannheim, der vor seiner größten Auftaktkulisse seit 25 Jahren spielte.

Alle Zuschauer- und Auswärtsfahrerzahlen

Die Zuschauer- und Auswärtsfahrerzahlen zu allen Spielen der 3. Liga findet ihr hier:

Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9