Alles neu zur neuen Saison bei Viertligist SGV Freiberg. Der Vizemeister der Regionalliga Südwest läuft ab sofort unter seinem neuen Namen SGV Heilbronn-Freiberg auf und spielt in einem neuen Stadion. Der Umzug wird mit einem freien Eintritt gefeiert. Für das erste Heimspiel müssen die Württemberger allerdings noch ausweichen.
Neuer Name, neuer Spielort – alle neu bei Viertligist Freiberg
Die vergangene Saison war ein prägendes Jahr in der Vereinsgeschichte des neuerdings unter dem Namen Sport- und Gemeinschaftsverein Heilbronn-Freiberg laufenden Regionalligisten. Frühzeitig kündigte der Klub an, einen Lizenzantrag für die 3. Liga zu stellen. Daraufhin folgte eine sportliche Krise, in der man dennoch die Tabellenführung halten konnte. Im März folgte die nächste große Ankündigung: Der Umzug in das Frankenstadion nach Heilbronn. Verbunden mit der Aufnahme der Stadt Heilbronn in den Vereinsnamen samt neuem Logo. Formal beschlossen wurde dies auf der Mitgliederversammlung vor einem Monat. Trotz des in der letzten Saisonphase verspielten Aufstiegs zieht es den Klub aus Freiberg nun nach Heilbronn.
Bis zu 10.000 Zuschauer können kommen: Heilbronn-Premiere mit freiem Eintritt
Die Premiere im Heilbronner Frankenstadion gibt der SGV Heilbronn-Freiberg am 4. Spieltag der Regionalliga Südwest. Zur feierlichen Eröffnung gab der Klub bekannt, dass man in Anlehnung an das Düsseldorfer Modell „Fortuna für alle“ für die Partie keinen Eintritt verlangen wird. Wenn Aufsteiger Eintracht Frankfurt II zu Gast sein wird, können bis zu 10.000 Zuschauer mit dabei sein. Darüber hinaus senkt der Verein die Dauerkartenpreise für den Stehplatzbereich. Statt bislang 210 Euro sind nur noch 160 Euro fällig. Eine weitere Neuerung ist die Einführung eines Familientickets.

Ausweichspielort: Erstes Heimspiel in Nöttingen
Das erste Heimspiel der Saison können die Freiberger allerdings noch nicht in Heilbronn austragen. Die noch anhaltenden Umbauarbeiten machen eine Austragung des Heimspiels gegen den FC 08 Homburg im Frankenstadion nicht möglich. Ausweich-Spielort wird die Kleiner Arena in Nöttingen sein. Dort bestritten die Freiberger bereits in der abgelaufenen Saison eine Partie – vor der zweitkleinsten Kulisse der Saison.
Auftakt auf dem Betzenberg
Den Saisonauftakt bestreitet der Viertligist auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. Dort trägt die U21 des 1. FC Kaiserslautern seine Heimspiele aus. Nach dem „Heimspiel“ im 66 Kilometer von Heilbronn entfernten Nöttingen steht noch das Auswärtsspiel bei Aufsteiger VfR Mannheim an. Dann kommt es zur großen Premiere im Frankenstadion. Ob es gelingt, den Zuschauerschnitt zu steigern, bleibt abzuwarten. In der vergangenen Saison sahen durchschnittlich 729 Zuschauer die Freiberger Heimspiele. In der Zuschauertabelle der Regionalliga Südwest belegte man damit Platz 14.
Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9







