Viertliga-Spitzenreiter hat mehr Zuschauer als im gesamten Vorjahr

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Am vergangenen Wochenende kamen zu Viertligist SGV Heilbronn-Freiberg bereits zum zweiten Mal in dieser Saison über 5.000 Zuschauer. Nach dem Umzug ins Frankenstadion hat der neue Tabellenführer der Regionalliga Südwest bereits nach vier Spielen mehr Zuschauer empfangen als in der kompletten Vorsaison.

Nach vier Spielen: Viertliga-Spitzenreiter SGV Heilbronn-Freiberg mit mehr Zuschauern als in der gesamten Vorsaison

Vor 5.174 Zuschauern (davon 1.200 Gästefans) fand am 9. Spieltag der Regionalliga Südwest das Spitzenspiel zwischen dem SGV Heilbronn-Freiberg und den Stuttgarter Kickers (2:2) statt. Für den Vorjahres-Vizemeister war es die nächste große Kulisse in dieser Saison. Nachdem Ende August über 6.000 Zuschauer – bei freiem Eintritt – das erste Heimspiel nach dem Umzug in das Heilbronner Frankenstadion sahen, wurde nun die zweitgrößte Kulisse der Vereinsgeschichte aufgestellt. Der Umzug inklusive Vereins-Umbenennung in die siebtgrößte Stadt in Baden-Württemberg scheint zu einer Erfolgsgeschichte werden zu können. Nach vier Heimspielen – davon drei in der neuen Heimat Heilbronn – hat der Klub schon mehr Zuschauer angezogen als in der kompletten Vorsaison. In dieser stand man fast die gesamte Spielzeit an der Tabellenspitze. Insgesamt 12.570 Zuschauer sahen die ersten vier Heimspiele. In der vergangenen Saison waren es in 17 Spielen 12.388 Zuschauer. Mit durchschnittlich 729 Zuschauern beendete man die Saison auf dem 14. Platz in der Zuschauertabelle der Regionalliga Südwest.

Zuschauervergleich bei Viertligist SGV Heilbronn-Freiberg

Nach zweitgrößter Kulisse in den Top 5 nach Zuschauern der Regionalliga Südwest

Aktuell stehen die Neu-Heilbronner auf dem 5. Platz in der Zuschauertabelle der Regionalliga Südwest. Mit der zweigrößten Kulisse der Klubgeschichte überholte man Eintracht Trier und den VfR Aalen. Einen höheren Zuschauerschnitt haben nur die ehemaligen Bundesligisten Offenbach, Ulm, die Stuttgarter Kickers sowie der ehemalige Zweitligist Hessen Kassel.

Zuschauerschnitt
1.
Kickers Offenbach6.788
2.
SSV Ulm 18465.522
3.
Stuttgarter Kickers5.468
4.
Hessen Kassel3.418
5.
SGV Heilbronn-Freiberg3.143
6.
Eintracht Trier3.098
7.
VfR Aalen2.520
8.
FSV Frankfurt2.441
9.
SV Sandhausen2.081
10.
FC 08 Homburg1.788
11.
SG Barockstadt1.544
12.
TSV Steinbach Haiger893
13.
Astoria Walldorf854
14.
Eintracht Frankfurt II771
15.
1. FSV Mainz 05 II761
16.
VfR Mannheim740
17.
SC Freiburg II718
18.
1. FC Kaiserslautern II591
Stand: 28.09.2026

Bislang ist bei allen Heimspielen im Frankenstadion die Tausendermarke auf den Rängen gefallen. Einzig das erste Heimspiel, für das man nach Nöttingen ausgewichen ist, fand vor deutlich weniger als 1.000 Zuschauern statt. Die Partie gegen den FC 08 Homburg sahen lediglich 315 Zuschauer. Es war die kleinste Kulisse in der bisherigen Saison in der Regionalliga Südwest. Im Oktober wird sich zeigen, ob nach den ersten Spielen in Heilbronn die Nachfrage anhält. Mit dem TSV Steinbach Haiger, der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz und dem FC-Astoria Walldorf sind drei Mannschaften mit einer weniger starken Zugkraft beim neuen Tabellenführer der Regionalliga Südwest zu Gast.

SGV Heilbronn-Freiberg nach Zuschauern vor fünf Klubs aus der 3. Liga

Perspektivisch will der Sport und Gemeinschaftsverein den Sprung in die 3. Liga schaffen. Infrastrukturell ist man mit dem Umzug nach Heilbronn in Vorleistung gegangenen, denn dort sind die meisten Voraussetzungen für die 3. Liga vorhanden bzw. geschaffen worden. In der deutschlandweiten Zuschauertabelle lassen die Württemberger den ein oder anderen Drittligisten bereits hinter sich. Der SC Verl, das baden-württembergische Trio um die TSG Hoffenheim II, Sonnenhof Großaspach und dem VfB Stuttgart II sowie der TSV Havelse spielen vor weniger Zuschauern. Im deutschlandweiten Vergleich reiht sich Viertliga-Spitzenreiter SGV Heilbronn-Freiberg auf Rang 68 ein. Nie hatte der Klub eine bessere Platzierung.

Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9