Viertligist mit größter Kulisse seit Zweitliga-Abstieg

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Der ehemalige Fußball-Zweitligist SV Wacker Burghausen hat am vergangenen Wochenende vor seiner größten Kulisse seit 19 Jahren gespielt. Bei einem Ligaspiel waren zuletzt in der letzten Zweitliga-Saison des SVW mehr Zuschauer in der Wacker-Arena. In der deutschlandweiten Zuschauertabelle klettern die Oberbayern ganze 16 Plätze nach oben.

1860 München sorgt für größte Kulisse bei Wacker Burghausen seit Zweitliga-Abstieg

Mit 8.828 Zuschauern (davon 6.000 Gästefans) gab es bei der Partie zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem TSV 1860 München (3:1) die zweitgrößte Viertliga-Kulisse am vergangenen Wochenende. Der ehemalige Zweitligist aus der Stadt mit der längsten Burg der Welt muss viele Jahre zurückblicken, um ein Spiel zu finden, bei dem mehr Zuschauer in der Burghausener Wacker-Arena waren. Im DFB-Pokal war dies zuletzt 2010 der Fall – als Borussia Dortmund vor 10.000 Zuschauern in Oberbayern gastierte. Bei einem Ligaspiel gab es zuletzt 2007 eine größere Kulisse. In der 2. Fußball-Bundesliga spielten die Schwarz-Weißen vor 11.000 Zuschauern gegen den 1. FC Kaiserslautern – wenige Woche später musste man den Gang in die 3. Liga antreten. Auch das letzte Duell mit den Löwen im Jahr 2017 fand vor weniger Zuschauern statt. 8.520 Zuschauer sahen auch damals einen Heimsieg in der Wacker-Arena.

Wacker Burghausen vor größter Kulisse seit über 19 Jahren

Deutschlandweite Zuschauertabelle: Wacker klettert um 16 Plätze

In der Zuschauertabelle der Regionalliga Bayern klettert der SV Wacker Burghausen „nur“ um zwei Plätze nach oben. Die Schwarz-Weißen ziehen an der SpVgg Unterhaching und der SpVgg Fürth II vorbei und haben damit nur noch den TSV 1860 München selbst sowie den 1. FC Schweinfurt vor sich. Einen deutlich größeren Sprung macht der ehemalige Zweitligist in der deutschlandweiten Zuschauertabelle. Von Platz 88 geht es 16 Plätze nach oben. Damit steht man vorerst auf Rang 72 und reiht sich dort zwischen dem Drittligisten SC Verl und dem Regionalligisten 1. FC Bocholt ein. Mit der TSG Hoffenheim II, der SG Sonnenhof Großaspach, dem VfB Stuttgart II und TSV Havelse lässt der Viertligist vier Klubs aus der 3. Liga hinter sich.

Zuschauerschnitt 26/27
72.
SV Wacker Burghausen2.641
73.
1. FC Bocholt2.605
74.
Sportfreunde Siegen2.555
75.
VfR Aalen2.520
76.
FSV Frankfurt2.441
77.
VfB Lübeck2.349
78.
Borussia Dortmund II2.246
79.
SV Sandhausen2.081
80.
Kickers Emden2.003
81.
SpVgg Fürth II1.928
82.
Wuppertaler SV1.922
83.
SpVgg Unterhaching1.863
84.
BFC Dynamo1.862
85.
KFC Uerdingen 051.843
86.
FC 08 Homburg1.788
87.
FC Gütersloh1.774
88.
Altona 931.591
89.
Bonner SC1.569
90.
SG Barockstadt1.544
91.
Tasmania Berlin1.508
92.
FC Memmingen1.501
Stand: 30.09.2026

Hier findet ihr die komplette deutschlandweite Zuschauertabelle:

Die Fans von 1860 München in Burghausen
Foto: Instagram @olligroundhopper

 

Wacker Burghausen hat Vorjahres-Zuschauerzahl fast erreicht

Durch den Löwen-Effekt steuert man bereits im September auf die Zuschauerzahl aus der gesamten Vorsaison hin. Im vergangenen Jahr kamen 22.422 Zuschauer zu den Heimspielen von Viertligist Burghausen. Mit der Partie gegen den TSV 1860 München steht man nun bereits bei 18.485 Zuschauern in der laufenden Saison. Im Oktober visiert der Tabellensechste der Regionalliga Bayern dann die Marke von 20.000 Zuschauern an. Im kommenden Monat sind die SpVgg Fürth und die SpVgg Unterhaching an der Salzach zu Gast. Alle Zuschauer- und Auswärtsfahrerzahlen findet ihr in unserer Zahlenzentrale.

Autor: Christian Link
Quelle: Die falsche 9