Games To Watch #1
Die 9 Games To Watch sind zurück! Das steht am Wochenende auf dem Plan! (mehr …)
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Rückblick auf die Saison 2010/11. Hannover 96 steht nach 31 Spieltagen auf dem 3. Platz, noch vor dem FC Bayern München. Am Ende der Spielzeit werden sie 4. Seitdem ist viel passiert in der Landeshauptstadt. Europa League, Abstieg, direkter Wiederaufstieg, aufkeimende Hoffnung, Abstieg. Dazu immer wieder Querelen im Verein und vor allem mit den Fans. Jetzt spielt Martin Kind die Nostalgie-Karte. Mirko Slomka als neuer alter Trainer, Jan Schlaudraff als Assistent der sportlichen Leitung und Ron-Robert Zieler zurück im Tor der 96er. Kann dieses kitschig-romantische Modell den Erfolg zurückbringen?
Sportlich reicht es momentan beim FC St. Pauli nur für die 2. Liga. In anderen Bereichen macht dem Team aus Hamburg keiner etwas vor. Anders als es die Vereinsfarben erwarten würden, nimmt der Club eine Vorreiterrolle im Kampf gegen Diskriminierung und Homophobie ein. Was bei manchen Teams wie abgekartete Marketing-Strategie wirkt, kommt beim FC St. Pauli wie eine Selbstverständlichkeit rüber. Trägt das neue Regenbogentrikot die Jungs vom Millerntor ins obere Tabellendrittel?
Im Dezember 2018 traf Jeff Saibene der Fluch der guten Taten. Nach seiner Verpflichtung im Mai 2017 rettete er zuerst den Verein vor dem Abstieg, um ihn eine Saison später bis auf Platz 4 der 2. Liga zu führen. Eine solche Entwicklung weckt Erwartungen im Umfeld. Als Saibene die von ihm selbst gesäten Hoffnungen nicht erfüllen konnte, war im Dezember Schluss für ihn in Bielefeld. Seitdem steht Uwe Neuhaus an der Seitenlinie. Kann er die Arminia im oberen Tabellendrittel etablieren?
Die 3. Liga ist vergangenes Wochenende in die neue Spielzeit gestartet. Eine Woche zuvor hattet Ihr die Möglichkeit bis Saisonbeginn bei unserer Saisonumfrage über Aufsteiger, Absteiger und den Torschützenkönig der Liga abzustimmen. Über 600 Teilnehmern haben diese Chance genutzt und das sind die Ergebnisse!
Nach dem Geschmack der KSC-Anhänger ging er ein Jahr zu lange, der Betriebsausflug in die 3. Liga. Im ersten Jahr nach furioser Aufholjagd in der Relegation gescheitert, folgte in der vergangenen Saison die souveräne Rückkehr. Nach dem letzten Aufstieg 2013 ging es innerhalb von zwei Jahren bis in die Relegation um die Bundesliga. Die restliche Geschichte ist bekannt. Im ersten Schritt geht es jetzt um die Stabilisierung des Vereins in der 2. Liga. Ist der Kader dafür gut genug?
Genau zum zehnten Mal jährt sich der letzte Zweitliga-Abstieg des SV Wehen Wiesbaden in diesem Jahr. Damals mussten die Hessen nach nur zwei Saisons in der 2. Bundesliga den Weg zurück in die Drittklassigkeit antreten. In der 3. Liga wird der Verein mittlerweile auf Platz 1 der Ewigen Tabelle geführt. Den Platz an der Sonne würde man aber wohl gerne für eine dauerhafte Zweitligaangehörigkeit opfern. Gelingt dem SV Wehen die Etablierung in Liga 2?
Ein bisschen waren die Probleme in der abgelaufenen Saison hausgemacht. Die Entscheidung, Stefan Leitl zum Nachfolger von Damir Buric zu ernennen, mag nachvollziehbare Gründe der Verantwortlichen gehabt haben. Doch war es durchaus riskant, in der sportlich prekären Lage ausgerechnet einen ehemaligen Nürnberger als Chefcoach zu verpflichten. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten haben Fans und Leitl eine gemeinsame Basis gefunden. Gehört damit auch die sportliche Talfahrt der Vergangenheit an?
Am 1. Spieltag der 3. Liga strömten die meisten Fans auf den Betzenberg. Beim Heimspiel gegen Unterhaching kamen etwas über 20.000 Zuschauer. Gefolgt werden die Roten Teufel von Absteiger Magdeburg. Im Duell der beiden befreundeten Fanlager blieb, in der sich im Umbau befindlichen MDCC-Arena, kein Platz mehr frei.